Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach vorläufigen Angaben mit 41,3 Grad die höchste Temperatur registriert, die bisher in Deutschland gemessen wurde. Gemessen wurde der vorläufige Höchstwert um 17.00 Uhr in Saarbrücken-Burbach im Saarland, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte.
Rekordwert im Saarland
Die Messstation in Saarbrücken-Burbach verzeichnete am Nachmittag die außergewöhnliche Hitze. Damit wurde der bisherige Rekord von 40,5 Grad aus dem Jahr 2015 in Kitzingen (Bayern) übertroffen. Der DWD betonte, dass es sich um einen vorläufigen Wert handele, der noch überprüft werde. Experten gehen jedoch davon aus, dass der Rekord Bestand haben könnte.
Ursachen der extremen Hitze
Ursache für die Hitzewelle ist eine Wetterlage mit heißer Luft aus Südeuropa, die nach Deutschland strömt. Klimaforscher warnen, dass solche Extremwerte durch den Klimawandel häufiger auftreten könnten. „Die Wahrscheinlichkeit für extreme Hitzewellen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht“, erklärte ein Meteorologe des DWD.
Auswirkungen auf Bevölkerung und Umwelt
Die hohen Temperaturen belasten vor allem ältere Menschen und Kranke. In mehreren Bundesländern wurden Hitzewarnungen herausgegeben. Auch die Waldbrandgefahr steigt vielerorts an. Die Behörden empfehlen, viel zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung zu meiden.



