Erdbeben in Venezuela: 50.000 Vermisste, Elfjähriger gerettet
Erdbeben Venezuela: 50.000 Vermisste, Junge gerettet

Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Opfer weiter an. Die Vereinten Nationen berichten, dass noch mehr als 50.000 Menschen vermisst werden. Unter den Trümmern suchen Angehörige und Rettungskräfte fieberhaft nach Überlebenden. Ein Hoffnungsschimmer: Ein elfjähriger Junge wurde nach drei Tagen lebend aus den Trümmern geborgen.

Rettung eines Elfjährigen gibt Hoffnung

Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte am Samstag: „In diesem Moment ist jedes Leben eine Quelle der Hoffnung für Venezuela.“ Die Rettung des Jungen wurde von internationalen Medien aufgegriffen und gibt den Rettungskräften neuen Mut. Die genauen Umstände der Rettung sind noch nicht bekannt, aber die Bergung erfolgte in der Hauptstadtregion Caracas.

Internationale Hilfe läuft an

Die internationale Gemeinschaft hat ihre Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Auch aus Deutschland werden Rettungsteams und Hilfsgüter entsandt. Die Vereinten Nationen koordinieren die Hilfe und schätzen den Bedarf als enorm ein. Die Zahl der Todesopfer ist noch unklar, aber sie steigt stündlich.

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Angehörige suchen fieberhaft

Viele Venezolaner suchen ihre vermissten Angehörigen nicht nur vor Ort, sondern auch über das Internet. Soziale Medien werden genutzt, um Informationen auszutauschen und Suchaktionen zu organisieren. Die Regierung hat eine Hotline eingerichtet, die jedoch aufgrund der hohen Nachfrage häufig überlastet ist.

Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert Venezuela

Das Beben der Stärke 7,3 auf der Richterskala hatte am vergangenen Mittwoch weite Teile des Landes erschüttert. Besonders betroffen sind die Region um Caracas und die Küstenstädte. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, Straßen wurden zerstört. Die Bergungsarbeiten werden durch Nachbeben erschwert.

Hilfe aus Deutschland

Die Bundesregierung hat Soforthilfe in Millionenhöhe zugesagt. Technisches Hilfswerk (THW) und Deutsche Rettungsdienste sind im Einsatz. Ein Team von 50 Fachkräften ist bereits vor Ort, um bei der Suche nach Verschütteten zu helfen. Weitere Lieferungen mit Wasser, Nahrung und Medikamenten sind auf dem Weg.

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