Kyiv Biennale in Berlin: Kunst im Zeichen des Krieges
Kyiv Biennale in Berlin: Kunst im Zeichen des Krieges

Ausstellung Kyiv Biennale: Die Kunst in den Zeiten der Kriege

Berlin. Seit Russlands Angriff auf die Ukraine ist die Kyiv Biennale ein nomadisches Projekt geworden. Eins ihrer Kapitel macht nun in Berlin Station. Von Utta Raifer

12.06.2026, 18:08 Uhr

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Lesia Vasylchenko, Night Without Shadows and Light Without Rippling of Waves, 2025. © Courtesy die Künstlerin | Frank Sperling

Die Kyiver Biennale, einst ein festes Ereignis in der ukrainischen Hauptstadt, hat sich durch den Krieg verändert. Sie ist zu einem wandernden Kunstprojekt geworden, das seine Botschaft in verschiedene Städte trägt. Nun erreicht sie Berlin, wo sie eine neue Perspektive auf die Kunst in Kriegszeiten eröffnet. Die Ausstellung zeigt Werke, die unter dem Einfluss des Konflikts entstanden sind und reflektiert die Themen Flucht, Identität und Widerstand. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit von Lesia Vasylchenko, deren Installation „Night Without Shadows and Light Without Rippling of Waves“ die fragile Balance zwischen Licht und Dunkelheit symbolisiert. Die Biennale ist nicht nur eine Kunstausstellung, sondern auch ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Sie lädt die Besucher ein, über die Rolle der Kunst in Zeiten der Krise nachzudenken und die Kraft der Kreativität zu erleben. Die Berliner Station wird noch bis zum Ende des Monats zu sehen sein.

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