Bei einem Schusswaffenvorfall im kanadischen Montreal ist ein Polizist ums Leben gekommen. Die Polizei bestätigte den Tod des Beamten auf der Plattform X mit den Worten: „Mit großem Bedauern bestätigen wir den Tod eines unserer Polizeibeamten im Dienst.“ Zuvor hatte die Polizei vor einem „bewaffneten und gefährlichen Verdächtigen“ gewarnt und die Bevölkerung aufgefordert, das Gebiet im Viertel Côte-des-Neige zu meiden. Später wurde mitgeteilt, dass der Verdächtige „neutralisiert“ worden sei und zwei weitere Polizisten verletzt wurden.
Möglicher Anschlag in der Nähe eines jüdischen Zentrums
Der jüdische Rettungsdienst Zaka erklärte, der Angriff habe sich in der Nähe eines Chabad-Zentrums ereignet. Es könnte sich um einen Anschlag handeln, so Zaka. Die kanadische Polizei bestätigte dies zunächst nicht. Die im späten 18. Jahrhundert gegründete Chabad-Lubawitsch-Bewegung, die zunächst in Russland verbreitet war und sich später ausdehnte, hat das Ziel, Juden ihre Religion und Traditionen näherzubringen. Weltweit unterhält die Organisation nach eigenen Angaben mehr als 5000 Institutionen in über 100 Ländern.
Ermittlungen laufen
Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Die Polizei ermittelt zu den Umständen der Schüsse und der möglichen Verbindung zu einem antisemitischen Motiv. Die Bevölkerung in Montreal ist schockiert über den Tod des Polizisten, der während seines Einsatzes getötet wurde. Die Behörden rufen zur Ruhe auf und bitten um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls.



