Eine junge Frau ist beim Rope-Jumping im brasilianischen Bundesstaat São Paulo ums Leben gekommen, weil offenbar eine Sicherung vergessen wurde. Die 21-Jährige stürzte ungebremst 40 Meter tief in den Tod. Ein Video, das in sozialen Medien kursiert, zeigt die grausigen Szenen. Die Redaktion verzichtet bewusst auf die Veröffentlichung des Videos.
Ablauf des Unglücks
Auf dem Video ist zu sehen, wie drei Männer die junge Frau über ihre Köpfe auf einen rostigen Steg tragen. Sie streckt die Arme aus, bereit für den Sprung. Scheinbar routiniert wird sie von der rostigen Brücke gestoßen. „Leute, das Seil!“, ruft noch einer der Zuschauer. Doch zu diesem Zeitpunkt ist es bereits zu spät. Die Frau stürzt kopfüber in den Tod.
Ermittlungen der Polizei
Die Polizei erklärte am Sonntag, die 21-Jährige sei ohne ordnungsgemäße Sicherheitsausrüstung gesprungen. Die Helfer hätten offenbar die nötige Sicherungsleine vergessen. Drei Männer wurden wegen fahrlässigen Totschlags festgenommen.
Hintergründe
Medienberichten zufolge hatte die junge Frau kurz vor dem Unglück auf Instagram ein Foto der Brücke mit der Unterschrift „Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen ließ???“ veröffentlicht. Ältere Videos des von einem Unternehmen veranstalteten Rope Jumping von der Brücke zeigen, dass Teilnehmer normalerweise ein dickes Sicherheitsseil um den Leib tragen. Im Gegensatz zum Bungee-Springen ist das Seil beim Rope Jumping weniger elastisch, sodass die Springer nach dem Sprung nicht auf und nieder hüpfen, sondern hin und her schaukeln. Erfunden wurde die Extremsportart von dem US-Bürger Dan Osman, der 1998 im Alter von 35 Jahren beim Rope Jumping starb.



