Zwölf Tote bei Flugzeugabsturz nahe Kansas City
Zwölf Tote bei Flugzeugabsturz nahe Kansas City

Nahe Kansas City im US-Bundesstaat Missouri ist ein Flugzeug mit elf Fallschirmspringern und einem Piloten an Bord abgestürzt. Die örtliche Polizei befürchtet, dass alle zwölf Insassen ums Leben gekommen sind. Die Autobahnpolizei teilte auf der Plattform X mit, dass sich der tödliche Absturz in der Nähe eines Flugplatzes im Raum der Kleinstadt Butler ereignet habe, rund 97 Kilometer südlich von Kansas City.

Keine Überlebenden nach dem Absturz

Die Bundesluftfahrtbehörde FAA schrieb auf X, dass es sich nach vorläufigen Informationen um ein Flugzeug handelt, das Fallschirmspringer transportierte. Die Maschine soll am späten Vormittag Ortszeit nach dem Start abgestürzt sein. Laut einem Bericht der „Washington Post“ handelte es sich um ein Mehrzweckflugzeug des neuseeländischen Herstellers Pacific Aerospace vom Typ P750. Die Maschine der Firma Skydive Kansas City soll gegen 11.30 Uhr abgehoben haben. Danach sei es dem Piloten nicht mehr gelungen, an Höhe zu gewinnen.

Angehörige wurden Zeugen des Unglücks

Angehörige der Insassen hätten das Unglück am Boden mitbekommen, sagte der Sheriff von Bates County, Chad Anderson, der Zeitung. Der TV-Sender Fox 4 berichtete unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle, dass sich an Bord neben dem Piloten elf Fallschirmspringer befunden haben sollen. Warum das Flugzeug in der Nähe des Butler Memorial Airport abstürzte, blieb zunächst unklar.

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Ermittlungen zur Unglücksursache laufen

Einsatzkräfte der Autobahnpolizei unterstützten die lokale Polizei und das Sheriff-Büro der Region Bates County. Der Autoverkehr auf einer Straße in der Nähe des Flugplatzes wurde umgeleitet. Das Unternehmen Skydive Kansas City hat seinen Sitz am Flughafen und ist laut eigener Website seit 1998 in der Region tätig. Es hat sich auf Tandemsprünge und die Ausbildung zum Fallschirmspringer spezialisiert. Nun laufen die Ermittlungen zur Unglücksursache. Die US-Bundesbehörde für Transportsicherheit NTSB teilte mit, dass Ermittler noch am Montag am Unfallort eintreffen werden, um den Absturz zu untersuchen. Die Untersuchung umfasst die Auswertung von Radardaten, Wetterinformationen, Wartungsunterlagen und medizinischen Unterlagen des Piloten. Ein vorläufiger Bericht wird voraussichtlich in 30 Tagen vorliegen.

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