Blutbad in Seattle: Drei Tote bei Schießerei auf Familienfestival – 15-Jähriger festgenommen
Blutbad in Seattle: Drei Tote bei Schießerei – 15-Jähriger festgenommen

Die tödliche Schießerei auf dem Familienfestival „Bite of Seattle“ in unmittelbarer Nähe der berühmten Space Needle hat die USA erschüttert. Am Sonntagabend wurden unter Tausenden Besuchern drei Menschen getötet und vier weitere verletzt, darunter ein zweijähriger Junge. Die Polizei nahm einen 15-jährigen Verdächtigen fest, der sich nun in Jugendhaft befindet. Nach Angaben der Ermittler waren mindestens drei Schützen an der Tat beteiligt – einer der mutmaßlichen Täter soll unter den Toten sein.

Ermittlungen gegen Jugendlichen und unbekannte Verdächtige

Gegen den 15-Jährigen wird unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffenrecht und schwerer Körperverletzung ermittelt, wie Bürgermeisterin Katie Wilson mitteilte. Aus den vorliegenden Gerichtsunterlagen geht hervor, dass die Ermittler den Festgenommenen, seinen Bekannten, der noch am Tatort starb, und „mindestens einen weiteren unbekannten Verdächtigen“ für die Schützen halten. Die Polizei war zunächst davon ausgegangen, dass zwei Verdächtige aufeinander geschossen hatten, revidierte diese Annahme jedoch am späten Sonntagabend. Es sei unklar, ob eines der Opfer an dem Schusswechsel beteiligt gewesen sei.

Opfer und Verletzte

Zwei Menschen starben noch am Tatort, eine weitere Person erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Bei den Todesopfern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 19 und 44 Jahren sowie eine 56-jährige Frau. Von den vier Verletzten ist ein zweijähriger Junge, dessen Zustand mittlerweile als stabil gilt, während zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren sowie eine 39-jährige Frau das Krankenhaus bereits wieder verlassen haben.

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Festivalende und Folgen

Die Schüsse fielen am Sonntag gegen 18 Uhr in den letzten Stunden des Festivals „Bite of Seattle“. Am Montagmorgen kehrten Händler auf das Festivalgelände zurück, um aufzuräumen und ihre Waren sowie Ausrüstung abzuholen. Die Bürgermeisterin zeigte sich tief betroffen und sprach den Angehörigen ihr Beileid aus. Die Polizei setzt die Fahndung nach den unbekannten Verdächtigen fort.

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