Globale Migration verdreifacht: Wirtschaft und Demografie als Haupttreiber
Globale Migration verdreifacht: Wirtschaft und Demografie

Die weltweiten Migrationsströme haben sich seit dem Jahr 2000 nahezu verdreifacht. Während im Jahr 2000 noch etwa 13 Millionen Menschen ihre Heimat verließen, waren es im Jahr 2023 bereits rund 35 Millionen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht wurde.

KI kombiniert Bevölkerungs- und Wirtschaftsdaten

Zwei Wissenschaftler haben für die Untersuchung Künstliche Intelligenz mit umfangreichen Bevölkerungs- und Wirtschaftsdaten kombiniert. Dadurch konnten sie die komplexen Ursachen der globalen Migration genauer analysieren als je zuvor.

Wirtschaft und Demografie als Hauptfaktoren

Die Studie zeigt, dass wirtschaftliche Anreize und demografische Entwicklungen die Zuwanderung stärker beeinflussen als akute Krisen wie Kriege oder Naturkatastrophen. Besonders viele Menschen ziehen demnach in Länder mit stabilen Arbeitsmärkten und wachsenden Volkswirtschaften.

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Die Forscher betonen, dass die Migration in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird, angetrieben durch globale Ungleichgewichte in der Bevölkerungsentwicklung und wirtschaftlichen Chancen. Die Ergebnisse der Studie könnten Politikern helfen, gezielte Maßnahmen zur Steuerung der Migration zu entwickeln.

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