Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Grund dafür ist eine schwächere Entwicklung beim Containerumschlag und im Transportgeschäft als ursprünglich erwartet. Das teilte das Unternehmen am Montagabend in einer Ad-hoc-Mitteilung mit.
Umbauarbeiten belasten Umschlag und Transport
Nach Angaben der HHLA sind vor allem Umbauarbeiten an Containerterminals sowie Arbeiten am Schienennetz für die geringeren Umschlagzahlen verantwortlich. Der Konzern erwartet nun, dass der Containerumschlag im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgehen wird. Zuvor war das Unternehmen noch von einem starken Anstieg ausgegangen. Auch beim Containertransport rechnet die HHLA nur noch mit einer leichten Zunahme, statt mit einem deutlichen Plus.
Gewinnerwartung sinkt um rund 25 Millionen Euro
Vor Zinsen und Steuern (EBIT) erwartet der Hafenlogistiker nun einen Gewinn von 150 bis 170 Millionen Euro. Bislang hatte das Unternehmen 175 bis 195 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Spanne wurde damit um rund 25 Millionen Euro nach unten verschoben. Über die Probleme an den HHLA-Terminals hatte zuletzt das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.
Die HHLA ist einer der führenden Hafenlogistiker in Europa und betreibt unter anderem Containerterminals im Hamburger Hafen. Die aktuellen Prognoseanpassungen spiegeln die Herausforderungen wider, die mit der Modernisierung der Infrastruktur verbunden sind.



