Krankenhausreform: Klinikum Potsdam streicht Orthopädie und Gefäßchirurgie
Krankenhausreform: Klinikum Potsdam streicht Orthopädie

Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam stellt seine Orthopädie und Gefäßchirurgie ein. Grund ist die bundesweite Krankenhausreform, die eine Neuausrichtung der Kliniken erzwingt. „Nicht jedes spezialisierte medizinische Angebot kann künftig dauerhaft an jedem Krankenhausstandort vorgehalten werden“, teilte das Klinikum mit.

St. Josefs-Krankenhaus schließt Neurologie und Geburtshilfe

Auch das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam reagiert auf die Reform. Es zieht sich aus den Bereichen Neurologie sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe zurück. Stattdessen wollen sich das St. Josefs-Krankenhaus und die Oberlinklinik, die ab 2027 mehrheitlich zu den Alexianern gehört, auf Chirurgie, Innere Medizin, Gefäßmedizin und Orthopädie konzentrieren.

Ziele der Krankenhausreform: Kosten senken, Qualität erhöhen

Die Krankenhausreform soll Kosten senken und die Versorgungsqualität verbessern. Im Zuge der Reform spezialisieren sich bundesweit Kliniken und schließen Angebote. Die Brandenburger Landesregierung betont, dass eine Grundversorgung überall im Land erhalten bleiben soll. Zusätzlich wirkt sich die Gesundheitsreform auf die Krankenhäuser aus.

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