Die Zahl der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland steigt weiter an. Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2025 rund 14 Prozent der 65- bis 74-Jährigen trotz Rentenbezugs berufstätig – das entspricht einem Anstieg um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten von ihnen arbeiten mit reduzierter Stundenzahl.
Wochenarbeitszeit der erwerbstätigen Rentner
Wie das Bundesamt auf Basis des Mikrozensus mitteilte, arbeiteten 40 Prozent der erwerbstätigen Rentner weniger als zehn Stunden pro Woche. Weitere 25 Prozent gingen einer Beschäftigung mit zehn bis unter 20 Wochenstunden nach, zwölf Prozent arbeiteten 20 bis unter 30 Stunden und neun Prozent 30 bis unter 40 Stunden. Mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiteten 13 Prozent der erwerbstätigen Rentner – hierbei handelt es sich vor allem um Selbstständige.
Unterschiede nach Geschlecht und Bildung
Männer mit Altersrente sind häufiger erwerbstätig als Frauen: 16 Prozent der Männer hatten neben der Rente einen Job, bei den Frauen waren es elf Prozent. Auch das Bildungsniveau spielt eine Rolle: 18 Prozent der Rentner mit hohem Bildungsabschluss arbeiteten weiter, während es bei mittlerem Bildungsniveau zwölf und bei niedrigerem zehn Prozent waren.
Mikrozensus als Datengrundlage
Die Daten stammen aus dem Mikrozensus 2025, einer jährlichen Stichprobenerhebung, bei der etwa ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die gesamte Bevölkerung.



