Der Schockmoment in 10.000 Metern Höhe
Ein lauter Knall, gefolgt von panischen Schreien – was sich wie eine Szene aus einem Katastrophenfilm anhört, erlebte Ljubiša Karović am eigenen Leib. Der Passagier saß in einem Ryanair-Flugzeug auf dem Weg nach Memmingen, als kurz nach dem Start in 10.000 Metern Höhe ein Kabinenfenster herausbrach. „Blut tropfte von meinem Gesicht und meinen Händen“, schildert Karović im exklusiven BILD-Interview. Er wurde beinahe aus der Maschine gerissen und kam dem Tod gefährlich nahe.
Exklusives Interview: Überlebender spricht erstmals
Ljubiša Karović, der den Vorfall nur leicht verletzt überlebte, spricht zum ersten Mal öffentlich über das traumatische Erlebnis. „Ich dachte, das ist das Ende“, erzählt er. Der Druckabfall und die plötzliche Öffnung des Fensters sorgten für Chaos an Bord. Die Crew reagierte schnell und leitete eine Notlandung ein. Die Maschine konnte sicher auf dem Flughafen Memmingen landen, wo Rettungskräfte die Passagiere versorgten.
Ermittlungen zur Unglücksursache
Die genaue Ursache für das Herausbrechen des Fensters ist noch unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen aufgenommen. Erste Vermutungen deuten auf einen Materialfehler oder mangelnde Wartung hin. Ryanair äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall, versprach jedoch volle Kooperation mit den Behörden. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Billigfliegern auf.
Reaktionen und Folgen
Passagiere und Crew zeigten sich erschüttert. Ein Mitreisender berichtet: „Es war wie in einem Horrorfilm. Alle schrien und weinten.“ Die Fluggesellschaft steht nun unter Druck, die Sicherheitsstandards zu überprüfen. Experten fordern strengere Kontrollen für alternde Flugzeugflotten. Für Ljubiša Karović bleibt das Erlebte unvergessen: „Ich werde nie wieder in ein Flugzeug steigen, ohne Angst zu haben.“



