Sieben junge Männer aus dem Landkreis Landsberg haben ihre Meisterprüfung an den Meisterschulen am Ostbahnhof München erfolgreich abgeschlossen. Sie gehören damit zu den Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2024, die in einer feierlichen Zeremonie ihre Meisterbriefe entgegennahmen.
Meisterfeier in München
Die Abschlussfeier fand in den Räumlichkeiten der Meisterschulen statt, die für ihre praxisnahe Ausbildung und hohe Durchfallquoten bekannt sind. Die sieben Absolventen aus dem Landkreis Landsberg haben sich in verschiedenen Gewerken weiterqualifiziert, darunter Elektrotechnik, Metallbau und Schreinerhandwerk.
Der stellvertretende Schulleiter, Thomas Berger, betonte in seiner Rede die Bedeutung der Meisterprüfung für die berufliche Zukunft: „Die Meisterprüfung ist der höchste Abschluss im Handwerk und öffnet Türen für Führungspositionen und Selbstständigkeit. Ich gratuliere allen Absolventen zu diesem großartigen Erfolg.“
Erfolgreiche Weiterbildung
Die Meisterschulen am Ostbahnhof bieten eine Vielzahl von Kursen an, die auf die Meisterprüfung vorbereiten. Die Absolventen aus Landsberg haben in Vollzeit oder Teilzeit studiert und dabei sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fertigkeiten erworben. Die Prüfungen umfassten mehrere Teile, darunter Fachtheorie, Fachpraxis und betriebswirtschaftliche Aspekte.
Ein Absolvent, der namentlich nicht genannt werden möchte, berichtete: „Die Zeit an der Meisterschule war intensiv, aber ich habe sehr viel gelernt. Ohne die Unterstützung meiner Familie und meines Ausbildungsbetriebs wäre das nicht möglich gewesen.“
Bedeutung für die Region
Die erfolgreichen Absolventen sind ein Gewinn für die regionale Wirtschaft. Handwerksbetriebe im Landkreis Landsberg leiden unter Fachkräftemangel und freuen sich über gut ausgebildete Meister, die Verantwortung übernehmen können. Die Meisterqualifikation ist auch eine Grundlage für die Ausbildung von Lehrlingen.
Die Handwerkskammer für München und Oberbayern betonte, dass die Meisterprüfung ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Fachkräftebasis ist. Laut Statistik der Kammer haben im letzten Jahr rund 1.200 Personen die Meisterprüfung in der Region erfolgreich abgelegt.
Zukunftsperspektiven
Die sieben Absolventen haben nun vielfältige Möglichkeiten: Sie können in ihrem erlernten Beruf als Meister arbeiten, sich selbstständig machen oder ein Studium anschließen. Viele von ihnen werden voraussichtlich in ihren Ausbildungsbetrieben bleiben und dort Führungsaufgaben übernehmen.
Die Meisterschulen am Ostbahnhof bieten auch weiterhin Kurse an, die auf die sich verändernden Anforderungen der Digitalisierung und Nachhaltigkeit eingehen. Die Absolventen sind damit bestens gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.



