Spargelernte in Brandenburg 2026: Rückgang auf 18.500 Tonnen
Die Landwirte in Brandenburg haben in diesem Jahr eine geringere Spargelernte eingefahren als im Vorjahr. Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg betrug die Erntemenge 18.500 Tonnen – ein Minus von 460 Tonnen im Vergleich zu 2025. Eine Sprecherin der Behörde führte den Rückgang auf mehrere Faktoren zurück.
Anbaufläche schrumpft auf Tiefststand seit 2015
Die Anbaufläche für Spargel verringerte sich um fast 200 Hektar auf gut 3.200 Hektar. „Das ist die geringste Anbaufläche seit 2015“, erklärte die Sprecherin. Als Ursachen nannte sie die Trockenheit sowie den Mangel an Saisonarbeitskräften. Die sandigen Böden in Brandenburg gelten zwar als ideal für den Spargelanbau, doch die widrigen Bedingungen machten den Erzeugern zu schaffen.
Erdbeerertrag steigt deutlich
Ganz anders entwickelte sich die Ernte bei Freilanderdbeeren. Hier verzeichneten die Statistiker einen kräftigen Zuwachs. Die geschätzte Erntemenge lag nach vorläufigen Angaben bei 940 Tonnen – ein Plus von rund 43 Prozent im Vergleich zu 657 Tonnen im Vorjahr. Die Anbaufläche wuchs um 24 Hektar auf rund 150 Hektar.
Die Daten basieren auf einer Mitteilung des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg vom 26. Juli 2023 (dpa-infocom, dpa:260723-930-426180/1).



