Verdi-Warnstreiks in Sachsen vor Tarifrunde
Verdi-Warnstreiks in Sachsen vor Tarifrunde

Zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben sich in Sachsen an Warnstreiks beteiligt. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, legten am Morgen unter anderem Beschäftigte von Landesbehörden, Hochschulen und Studentenwerken zeitweise die Arbeit nieder.

Betroffen waren Einrichtungen in den Landkreisen Meißen, Bautzen, Görlitz, im Erzgebirgskreis, in Mittelsachsen und im Vogtlandkreis sowie in den Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz. In mehreren Regionen kam es zu Einschränkungen, etwa an Universitäten und Hochschulen sowie in einzelnen Verwaltungen.

In Leipzig versammelten sich laut Verdi gut 450 Streikende zu einer zentralen Kundgebung. Beteiligt waren unter anderem Beschäftigte von Hochschulen, Landeseinrichtungen und vom Universitätsklinikum Leipzig. Zudem beteiligten sich dort auch Beschäftigte der Krankenkasse AOK Plus. Die Gewerkschaft wies darauf hin, dass diese nicht Teil der Tarifrunde der Länder sind, sondern in einem eigenen Tarifkonflikt stehen.

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In Dresden beteiligten sich Beschäftigte aus Hochschulen, Studentenwerken und Landesbehörden an dem Warnstreik. Nach Angaben der Gewerkschaft versammelten sich dort rund 100 Menschen zu einer zentralen Kundgebung. Vom Warnstreik betroffen war in Dresden unter anderem die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.

Hintergrund der Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind die laufenden Tarifverhandlungen. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro im Monat. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Mittwoch in Potsdam geplant. Die Warnstreiks fanden in nahezu allen Bundesländern statt, einzige Ausnahme war Hessen.

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