Die ARD hat ein neues Studio für die Sportschau gebaut. Die modernisierte Heimat des TV-Klassikers befindet sich beim WDR in Köln und wurde erstmals seit der EM 2021 neu gestaltet. Statt der bisherigen Holzoptik dominiert nun wieder das typische Sportschau-Blau.
Modernes Design mit Stadionatmosphäre
Das neue Set hat eine runde Grundform mit einem Durchmesser von 20 Metern und greift die Architektur eines Stadions auf. Ein besonderes Highlight ist der höhenverstellbare Videowürfel. Der neue Tisch verfügt über eine integrierte LED-Fläche. Dazu kommen beleuchtete Rückwände sowie hochauflösende, bodentiefe LED-Flächen, die Lichtstimmungen und grafische Elemente darstellen können. Insgesamt stehen nun 65 Quadratmeter bespielbare Medienflächen zur Verfügung, im alten Studio waren es nur 44.
WDR-Sportchef über das neue Studio
„Mit dem neuen Studio wollten wir ein klares, frisches und modernes Design sowie hochauflösende LED-Wände in neuen Formaten schaffen“, sagt WDR-Sportchef Karl Valks. „All das gibt uns bessere Möglichkeiten, Stimmungen und Inhalte für unser Publikum erlebbarer zu machen.“
WM-Generalprobe am 7. Juni
Am Sonntag, den 7. Juni, findet eine WM-Generalprobe mit einer Sportschau-Sendung statt. Der erste WM-Einsatz des Studios erfolgt in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni zum Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador. Moderator Malte Völz (32) wird während der WM im Wechsel mit Lea Wagner (31) durch die Sendung führen. Auch Experte Robin Gosens (31) feiert dann seine ARD-Premiere.
Flexiblere Produktionen
„Die Art und Weise, wie produziert wird, hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert“, begründet Valks den Neubau. „Deshalb haben wir als ARD-Sporthub ein Studio entwickelt, das uns mehr Möglichkeiten und Varianten bietet. Mit dem Studio lassen sich jetzt flexibel kleine, mittlere und große Produktionen von einem Ort aus realisieren. Das bündelt Ressourcen und schafft mehr Synergien innerhalb der ARD.“
Neue Heimat im Untergeschoss
Das Studio befindet sich im zweiten Untergeschoss des WDR-Gebäudes „An der Rechtschule“ und wurde auf der bisherigen Sportschau-Fläche errichtet. Seit Januar hatte die Sendung eine Übergangsheimat im WDR. Der alte Sportschau-Tisch wurde für einen guten Zweck versteigert und erzielte eine Spende von 10.000 Euro von einem Industriellen aus Ostwestfalen (Steinhagen).



