Biathlon-Star Johanna Puff (23) dachte nach Herzmuskelentzündung ans Karriereende
Biathlon-Star Puff dachte ans Karriereende

Die zweifache Europameisterin im Einzel und mit der Staffel, Johanna Puff, hat nach einer schweren Herzmuskelentzündung über ein vorzeitiges Karriereende nachgedacht. Die 23-jährige Biathletin musste die vergangene Saison vorzeitig abbrechen, nachdem sie beim IBU-Cup in Obertilliach während des Wettkampfs zusammengebrochen war.

Zusammenbruch im Wettkampf

„Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht darüber nachgedacht habe, meine Karriere zu beenden“, gestand Puff. Die gesundheitlichen Probleme hatten sich bereits in den vorherigen Rennen angedeutet. „Es war das dritte Rennen an diesem Wochenende, und ich hatte bereits in den ersten beiden kaum Energie“, erklärte sie. Die Situation eskalierte: „Ich hatte starken Druck auf der Brust, bekam kaum Luft und erlitt zwei Panikattacken.“

Diagnose als Erleichterung

Die anschließende Diagnose einer Herzmuskelentzündung war für Puff trotz allem eine Erleichterung. „Die Diagnose war letztlich eine Erleichterung, auch wenn sie bedeutete, dass die Saison für mich beendet war“, so die Athletin. Nach einer mehrwöchigen Pause begann der schwierige Wiedereinstieg ins Training. „Da habe ich mich zwischenzeitlich schon gefragt: Wie soll ich es jemals wieder in den Leistungssport schaffen?“, erinnert sie sich.

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Schrittweise Rückkehr

Doch Puff gab nicht auf und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück. Ihr Ziel ist klar: „Natürlich möchte ich wieder internationale Rennen bestreiten, aber ich setze mich nicht unter Druck“, betont die 23-Jährige. Sie möchte zunächst das Vertrauen in ihren Körper zurückgewinnen, bevor sie wieder angreift. Der Weg zurück an die Spitze ist noch lang, aber Puff zeigt sich entschlossen.

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