Borussia Dortmund droht der nächste Abgang eines Leistungsträgers. Nachdem Karim Adeyemi den Verein in Richtung FC Barcelona verlassen hat, steht nun Linksverteidiger Daniel Svensson im Fokus englischer Spitzenklubs. Wie das englische Portal „Caught Offside“ berichtet, zeigen sowohl der FC Liverpool als auch der FC Arsenal London konkretes Interesse an dem 24-jährigen Schweden. Beide Klubs wollen ihre Kader in der Breite verstärken und sehen in Svensson, der beim BVB als Dauerläufer bekannt ist, das passende Puzzleteil.
Svensson kam für 6,5 Millionen Euro aus Nordsjaelland
Erst im Februar 2025 wechselte Svensson überraschend auf Leihbasis von Nordsjaelland zu Borussia Dortmund. Nach seiner starken Entwicklung im Pott-Klub zog Dortmund die Kaufoption und überwies 6,5 Millionen Euro an den dänischen Verein. Sollten die englischen Traditionsklubs ernst machen, könnte Dortmund einen ordentlichen Gewinn erzielen. Laut Vereinskreisen wird der BVB seinen Marathon-Mann, der fast immer die meisten Kilometer im Spiel läuft, nicht unter 30 Millionen Euro abgeben.
Kader-Baustelle bei Abgang von Svensson
Sollte Svensson den Verein tatsächlich verlassen, stünde Dortmund vor einer weiteren personellen Herausforderung. Mit Ramy Bensebaini und dem brasilianischen Talent Kaua Prates (17) wären nur zwei Linksverteidiger im Kader. Prates müsste sich jedoch erst an die Bundesliga gewöhnen. Die Konsequenz: Die Bosse um Lars Ricken (50) und Sportdirektor Ole Book (40) müssten auf dieser Position nach einem möglichen Neuzugang Ausschau halten.
Zehner und Mittelfeld-Abräumer haben Priorität
Klar ist, dass momentan die Position des Zehners und ein Abräumer im Mittelfeld oberste Priorität haben. Ein Nachfolger für den abgewanderten Ex-Star Julian Brandt (30) scheint bereits gefunden worden zu sein. Das griechische Talent Konstantinos Karetsas vom belgischen Klub Genk soll kommen, die Verhandlungen zwischen den beiden Klubs sind weit fortgeschritten. Wie „Sky“ berichtete, wollen die Dortmunder Verantwortlichen noch in dieser Woche nach Belgien reisen, um den Deal abzuschließen. Damit wäre zumindest die erste Kader-Baustelle geschlossen.



