Chinaflaute und Irankrieg: BMW senkt Gewinnprognose
Chinaflaute und Irankrieg: BMW senkt Prognose

Der bayerische Autobauer BMW hat seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr gesenkt. In einer Gewinnwarnung am Dienstagabend teilte der Konzern mit, dass statt des bisher erwarteten „moderaten“ Rückgangs nun ein „deutlicher“ Rückgang des Vorsteuerergebnisses zu erwarten sei. Auch die Auslieferungszahlen werden voraussichtlich sinken, während zuvor noch mit stabilen Werten gerechnet wurde.

Gründe für die Prognosesenkung

Als Hauptgründe nannte BMW die negative Entwicklung des chinesischen Automarkts sowie die Auswirkungen des Kriegs im Iran. In China sind die Autoabsatzzahlen stark eingebrochen. Laut Daten des chinesischen Autoindustrieverbands CPCA sanken die Verkäufe von Januar bis Mai im Jahresvergleich um fast 20 Prozent. Diese Entwicklung betrifft nicht nur BMW, sondern die gesamte Branche.

Reaktion des Konzerns

Die BMW-Führungsebene kündigte an, Sparmaßnahmen durch „weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen“ zu beschleunigen. Diese Kostensenkungen sollen mittelfristig positive Effekte haben, werden jedoch im zweiten Halbjahr das Ergebnis belasten. Konkrete Zahlen oder Details zu den Maßnahmen wurden nicht genannt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Gewinnwarnung von BMW ist ein weiteres Zeichen für die schwierige Lage der Automobilindustrie, die mit globalen Unsicherheiten wie Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen zu kämpfen hat.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration