Im Grunde kommt es nur auf die richtige Technik und die richtigen Zutaten an: So gelingen die Muntermacher auch daheim. Von Ferdinand Dyck
Zur Not? Lässt sich so ziemlich jeder Kaffee auf Eis legen. In Italien etwa macht man das gern mit Espresso: Er kommt – frisch und heiß – in ein Glas voller Eiswürfel. Anderswo nimmt man Americano, Cappuccino, Flat White … was man eben zu fassen bekommt.
Die besten Methoden für Eiskaffee
Ob Frappé, Affogato oder Coldbrew – die Zubereitung variiert, aber das Prinzip ist gleich: Kaffee mit Eis kombinieren. Für einen Frappé wird starker Kaffee mit Eiswürfeln und optional Milch oder Sirup im Mixer gemixt, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Der Affogato ist ein Dessert: Eine Kugel Vanilleeis wird mit einem heißen Espresso übergossen. Coldbrew hingegen entsteht durch langsames Ziehen von kaltem Wasser mit Kaffeepulver über 12 bis 24 Stunden – das ergibt einen besonders milden und säurearmen Kaffee.
Tipps für die perfekte Kaffeequalität
Wichtig ist die Wahl des Kaffees: Für Eiskaffee eignen sich dunkle Röstungen mit schokoladigen oder nussigen Noten, da sie auch bei Kälte ihr Aroma behalten. Die Bohnen sollten frisch gemahlen sein, und das Wasser sollte gefiltert sein, um unerwünschte Geschmacksstoffe zu vermeiden. Wer es süßer mag, kann Zucker oder Sirup direkt in den heißen Kaffee geben, damit er sich besser auflöst.
Variationen für jeden Geschmack
Neben den Klassikern gibt es unzählige Variationen: Mit Milchalternativen wie Hafer- oder Mandelmilch, mit Likör für eine erwachsene Note oder mit Gewürzen wie Zimt oder Kardamom. Auch Toppings wie Schlagsahne, Schokoraspeln oder Karamellsauce machen den Eiskaffee zu einem besonderen Genuss. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – Hauptsache, der Kaffee ist stark genug, um nicht zu verwässern.



