Fußballstar Erling Haaland hat nach scharfer Kritik an seinem Verhalten, Golfbälle von einer Privatjacht ins Meer zu schlagen, reagiert. Der 25-jährige Norweger, der auf Instagram über 70 Millionen Follower hat, erklärte gegenüber „Bunte.de“: „Tatsächlich füttere ich die Fische! Die Golfbälle lösen sich im Wasser auf und werden zu Futter. Also keine Sorge!“
Hintergrund der Kontroverse
Nach dem Ausscheiden Norwegens bei der Fußball-Weltmeisterschaft machte Haaland Urlaub mit seiner Freundin Isabel Haugseng Johansen auf einer Jacht vor Sizilien. Bei 33 Grad Hitze übte er vom Schiffsdeck aus Golfabschläge, wobei die Bälle im Meer landeten. Auf Instagram kursierten Bilder, die ihm heftige Kritik einbrachten. Nutzer warfen ihm vor, Plastik ins Meer zu werfen. Dies war nicht der erste Aufreger nach dem WM-Aus: Zuvor war Haaland aufgefallen, weil er bei seiner Heimreise einen ausgestopften Waschbären mit sich führte.
Biologisch abbaubare Golfbälle als Lösung
Haalands Verteidigung stützt sich auf die Behauptung, dass die von ihm verwendeten Golfbälle biologisch abbaubar seien. Tatsächlich gibt es mehrere Hersteller, die solche „Futterbälle“ anbieten. Während herkömmliche Golfbälle aus Kunststoffen und Gummi bestehen und sich nur sehr langsam zersetzen, wobei Mikroplastik und Schadstoffe freigesetzt werden, lösen sich diese umweltfreundlichen Alternativen angeblich innerhalb von ein bis zwei Tagen auf. Allerdings fehlen bislang belastbare Studien, die belegen, dass diese Bälle tatsächlich das Ökosystem unterstützen. Immerhin enthalten sie keine schädlichen Substanzen wie klassische Bälle.
Reaktionen und Auswirkungen
Die Erklärung könnte auch viele Eltern beruhigen, die ihre Babys nach dem Fußballstar benannt haben, wie etwa hunderte Kinder in Peru. Haalands Statement zeigt, dass er sich der Umweltkritik stellt und auf nachhaltige Alternativen setzt. Dennoch bleibt die Frage offen, ob das Abschlagen von Golfbällen ins Meer, selbst wenn sie abbaubar sind, ein verantwortungsvolles Verhalten darstellt. Die Diskussion um Müll in den Meeren und die Rolle von Prominenten als Vorbilder wird durch diesen Vorfall weiter befeuert.



