Helene Fischer verteidigt hohe Ticketpreise: „Das hat seinen Preis“
Helene Fischer verteidigt Ticketpreise im „Tagesthemen“-Interview

München – Helene Fischer (41) hat zum Abschluss ihrer spektakulären 360-Grad-Stadiontour in der ARD-Sendung „Tagesthemen“ die hohen Ticketpreise verteidigt. Die Schlagerkönigin betonte, dass hinter dem gigantischen Spektakel immense Kosten stünden. „Das ist natürlich ein wichtiger Punkt“, sagte sie auf die Frage von Moderator Ingo Zamperoni (52), ob Konzerte längst zum Luxusgut geworden seien.

Hinter den Kulissen: Hunderte Arbeitsplätze und steigende Materialkosten

Fischer führte aus, dass bereits lange vor dem ersten Ton intensiv kalkuliert werde. „Tatsächlich machen wir uns im Vorfeld sehr viele Gedanken darüber. Auf der anderen Seite arbeiten Hunderte Menschen an so einer großen Show. Wir haben Catering, Kostümbildner, Bühnenbildner, Tänzer, die Band – wir schaffen damit auch Arbeitsplätze. Gleichzeitig werden Materialkosten immer teurer. Das lässt sich nicht ausblenden.“ Die Produktionskosten der Tour seien enorm, was sich letztlich auf die Eintrittspreise auswirke.

Die Ticketpreise für die Konzerte lagen zwischen 71 und 75 Euro für Stehplätze im Innenraum und Sitzplätze auf den höheren Rängen. Plätze mit besserer Sicht kosteten bis zu 165 Euro. Zudem wurden teurere VIP-Pakete für bis zu 700 Euro angeboten. Fischer zeigte Verständnis für die finanzielle Belastung ihrer Fans: „Ich weiß, dass Menschen darauf hinsparen.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ein besonderes Erlebnis als Gegenwert

Die Sängerin hoffe, dass sich die Fans bewusst für ein Stadionkonzert entscheiden, „weil man ein besonderes Erlebnis genießen möchte. Vielleicht ist genau das heute wichtiger geworden.“ Sie ergänzte: „Ich weiß auch, dass viele Menschen auf so ein Konzert hinsparen. Aber vielleicht brauchen sie genau diese Form von Leichtigkeit – einen Abend, an dem sie den Alltag vergessen und unterhalten werden. Leider hat das seinen Preis.“

Am Freitagabend feierte Helene Fischer in der Münchner Allianz Arena das große Finale ihrer Tour vor 71.000 Fans. Die 360-Grad-Bühne brachte die Sängerin näher an ihr Publikum als je zuvor. In einem Interview mit BILD zog sie ein positives Fazit: „Ein Stadion ist riesig, aber durch unsere 360°-Bühne hatte ich das Gefühl, wirklich mit allen Menschen im Raum verbunden zu sein. Man schaut sich an, reagiert aufeinander, spürt die Energie, und plötzlich wirkt so ein Stadion gar nicht mehr anonym.“

Nähe durch gemeinsame Momente

Fischer betonte, dass Nähe nicht durch die Entfernung in Metern entstehe, „sondern durch den Moment, den man gemeinsam erlebt“. Das habe sie auf dieser Tour jeden Abend aufs Neue gespürt. Die 15 Auftritte will der Schlagerstar nun erst einmal sacken lassen, verriet sie BILD. „Gleichzeitig entstehen im Kopf aber schon wieder neue Ideen.“

Überraschungsgast beim letzten Konzert war Florian Silbereisen (44), der plötzlich auf der Bühne auftauchte. Die Tour endete mit einem emotionalen Höhepunkt für die Fans.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration