Wirbel um Frankfurts Sportvorstand: Zahlt Milan 10 Millionen Euro für Krösche?
AC Mailand lockt Markus Krösche mit einem Mega-Vertrag bis 2029 und einem neuen Machtposten, will sogar Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung gleich mit abwerben. In Frankfurt sorgt das für Unruhe, denn Krösche hat noch bis 2028 Vertrag und keine gültige Ausstiegsklausel für diesen Sommer.
Was hinter seinem Schweigen steckt, welche Rolle der mächtige Milan-Anteilseigner Zlatan Ibrahimovic spielt und warum Eintracht einen Abschied kaum für möglich hält – hier sind alle Hintergründe.
Die Offerte aus Mailand
Laut italienischen Medienberichten ist der italienische Spitzenklub bereit, eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro für den Sportvorstand der Eintracht zu zahlen. Krösche soll bei Milan nicht nur Sportdirektor, sondern eine Art starker Mann im gesamten sportlichen Bereich werden. Der Vertrag soll bis 2029 laufen und deutlich besser dotiert sein als sein aktuelles Frankfurter Engagement.
Frankfurter Position
Eintracht Frankfurt zeigt sich jedoch gelassen. Offiziell betont der Klub, dass Krösche einen Vertrag bis 2028 besitzt und man nicht vorhabe, ihn vorzeitig ziehen zu lassen. Eine Ausstiegsklausel existiere für diesen Sommer nicht. Die Hessen sehen daher keinen Grund, in Verhandlungen einzusteigen. Intern schätzt man die Arbeit von Krösche sehr und möchte ihn langfristig an den Klub binden.
Die Rolle von Ibrahimovic
Eine besondere Rolle in diesem Poker spielt der ehemalige Weltstar Zlatan Ibrahimovic, der bei Milan als Anteilseigner und Berater fungiert. Er gilt als treibende Kraft hinter der Krösche-Offerte und soll persönlich den Kontakt gesucht haben. Ibrahimovic schätzt die Arbeit des 42-Jährigen in Frankfurt und sieht in ihm den richtigen Mann, um die sportliche Neuausrichtung von Milan voranzutreiben.
Krösches Schweigen
Markus Krösche selbst hält sich bedeckt. Öffentlich äußert er sich weder zu den Gerüchten noch zu seiner Zukunft. Insider berichten, dass er die Offerte durchaus interessant findet, aber auch die emotionale Bindung zu Frankfurt und das laufende Projekt nicht leichtfertig aufgeben will. Ein Abschied noch in diesem Sommer gilt in Frankfurt als unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen.
Mögliche Konsequenzen
Sollte Krösche tatsächlich wechseln, stünde Eintracht vor einem großen Umbruch. Der Sportvorstand hat in den vergangenen Jahren maßgeblich die sportliche Ausrichtung geprägt und viele Erfolge ermöglicht. Ein Abgang würde eine tiefe Lücke reißen. Der Klub müsste dann schnell einen Nachfolger finden, der die erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.
Bislang gibt es jedoch keine konkreten Verhandlungen. Milan müsste seine Offerte deutlich nachbessern, um Frankfurt zum Umdenken zu bewegen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der italienische Traditionsklub bereit ist, noch tiefer in die Tasche zu greifen.



