Transfer perfekt: Nübel wechselt zu Besiktas Istanbul
Der Wechsel von Torhüter Alexander Nübel vom FC Bayern München zu Besiktas Istanbul ist offiziell abgeschlossen. Der deutsche Rekordmeister und der türkische Traditionsclub einigten sich auf einen Transfer, wie die Münchner am Donnerstag bekanntgaben. Medienberichten zufolge liegt die Ablösesumme bei 6,5 Millionen Euro plus bis zu fünf Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen. In Istanbul unterschrieb der 29-Jährige einen Vertrag bis zum Jahr 2029.
Nübel galt als Abschiedskandidat
Nübel, der als dritter Torhüter zum WM-Kader der deutschen Nationalmannschaft gehörte, stand schon länger als Abschiedskandidat bei den Bayern fest. In den vergangenen drei Spielzeiten war er an den Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart ausgeliehen. Insgesamt absolvierte er in sechs Jahren beim FC Bayern lediglich vier Pflichtspiele im Trikot der Münchner. „Alexander Nübel ist ein sehr guter Torhüter, der sich beim FC Bayern, bei AS Monaco sowie beim VfB Stuttgart stetig weiterentwickelt und etabliert hat. Jetzt möchte er den nächsten Schritt bei Besiktas Istanbul machen“, sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl in einer Mitteilung.
Keine Rückkehr nach München
Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte Nübels Agentur bereits vor einigen Wochen mitgeteilt, dass der Schlussmann nicht zum Trainingsstart der Bayern am 20. Juli an der Säbener Straße erscheinen solle. Nübel, der von 2021 bis 2023 an die AS Monaco ausgeliehen war, war 2020 ablösefrei vom FC Schalke 04 nach München gekommen. Sein Kapitel in der bayerischen Landeshauptstadt endet damit endgültig.
Hintergrund und Bedeutung des Transfers
Der Transfer unterstreicht Nübels Wunsch nach regelmäßiger Spielpraxis auf hohem Niveau. Bei Besiktas Istanbul soll er als Stammtorhüter eingeplant sein. Für den FC Bayern bedeutet der Abgang eine weitere Personalie auf der Torhüterposition, nachdem bereits Manuel Neuer und Sven Ulreich sowie der neu verpflichtete Daniel Peretz im Kader stehen. Die Ablösesumme von bis zu 11,5 Millionen Euro verschafft den Münchnern zudem finanziellen Spielraum für weitere Transfers.



