RB Leipzig: Reservisten kämpfen unter Demichelis um Stammplätze
RB Leipzig: Reservisten kämpfen um Stammplätze

Die Ersatzbank war ihr Stammplatz: Unter Ex-Trainer Ole Werner setzte RB Leipzig auf eine eingespielte Mannschaft. Für Conrad Harder (21), Max Finkgräfe (22), Lukas Klostermann (30) und Benjamin Henrichs (29) blieb deshalb zu Spielbeginn oft nur die Rolle des Zuschauers. Nach dem Trainerwechsel könnte sich dies nun ändern.

Neue Chance unter Demichelis

Fakt ist: Unter dem neuen Trainer Martin Demichelis (45) bekommen die Reservisten eine neue Chance – und wollen den Argentinier offenbar schon vor dem Trainingsauftakt am 13. Juli von sich überzeugen. Selbst im Urlaub wird geschuftet, wie die Profis auf Instagram zeigen. Vor allem Linksverteidiger Finkgräfe gibt Vollgas. Zwar kam er im Ligaendspurt häufiger zum Einsatz und absolvierte sieben Einsätze in den letzten acht Spielen, doch das reicht ihm offenbar nicht.

Finkgräfe trainiert mit DFB-Juwel

Seit Tagen trainiert der U21-Nationalspieler in Köln mit Privattrainer Dominic Reinold auf dem Rasen. Mit dabei sind auch andere Fußball-Profis, darunter DFB-Juwel Said El-Mala (19). Dieses Extratraining könnte sich auszahlen, denn zumindest im ersten Teil der Vorbereitung ist Finkgräfe auf seiner Position zunächst allein. Nach der WM hat Kapitän David Raum (28) noch Sonderurlaub.

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Harder, Henrichs und Klostermann im Kraftraum

Auch Reservisten wie Harder, Henrichs und Klostermann wollen zum Trainingsstart bereits topfit sein und ackern deshalb im Kraftraum. Nach der Einheit im Gym nimmt Klostermann seine Fans sogar mit auf die Laufstrecke. Dabei steht keine lockere Joggingrunde auf dem Programm. Der frühere Nationalspieler (22 Länderspiele) absolvierte eine Intervall-Einheit mit drei Läufen über 9 Minuten im Tempo von 4:30 Minuten pro Kilometer und anschließender Trabpause.

Klostermanns Zukunft ungewiss

Nach einer völlig enttäuschenden Saison mit nur fünf Bundesligaspielen will Klostermann wieder angreifen. Ob das allerdings wirklich in Leipzig passiert, bleibt offen. Geht es nach den Bossen, soll sich der Topverdiener (geschätzt 7 Mio. Euro Jahresgehalt) trotz Vertrags bis 2028 im Sommer einen neuen Verein suchen.

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