Rolls-Royce Spectre Series II: Ein Hauch von Walnuss und 8.000 Lichter
Rolls-Royce hat seinen elektrischen Luxusliner Spectre einer umfassenden Modellpflege unterzogen und präsentiert stolz die Version mit dem Namenszusatz „Series II“. Das britische Traditionsunternehmen aus Goodwood verspricht nicht nur eine dezent überarbeitete Optik, sondern auch eine spürbar größere Reichweite, verkürzte Ladezeiten und noch mehr Individualisierungsmöglichkeiten für die anspruchsvolle Kundschaft.
Technische Neuerungen: Mehr Power und Reichweite
Technisch profitiert der Spectre Series II von den neuesten Batteriezellen, die auch im Technikbruder BMW i7 zum Einsatz kommen. Die Kapazität der Traktionsbatterie steigt von 101,5 auf beachtliche 112,5 kWh. Dies führt zu einer WLTP-Reichweite von 628 Kilometern – ein deutlicher Zugewinn gegenüber dem Vorgängermodell. Gleichzeitig verkürzen sich die Ladezeiten um 14 Prozent, was den Alltag mit dem Luxusstromer noch komfortabler macht.
Auch der Antrieb wurde nachgeschärft: Die Leistung wächst auf 442 kW (601 PS), das maximale Drehmoment auf 1.015 Nm. Für diejenigen, die noch mehr Dynamik wünschen, bietet das Topmodell „Black Badge“ sogar 500 kW (680 PS) und 1.100 Nm. Laut Rolls-Royce ist der neue Spectre damit das stärkste Serienmodell in der inzwischen 120 Jahre währenden Firmengeschichte.
Design: Eleganz mit neuen Details
Äußerlich bleibt der Zweitürer seinem markanten Fastback-Design treu, das für einen Hauch von Sportlichkeit sorgt. Zu den Neuerungen zählen die Außenfarbe „Ethereal Blue“ sowie 23-Zoll-Schmiederäder mit einer facettierten Mehrspeichenoptik, die den edlen Auftritt unterstreichen.
Innenraum: Luxus bis ins kleinste Detail
Im Innenraum erweitert Rolls-Royce die Möglichkeiten zur Individualisierung erheblich. So gibt es den aus Bambusfasern gefertigten Stoff „Duality Twill“, kunstvoll perforierte Ledersitze und eine neue, hochglänzende Holzverkleidung namens „Brindled Walnut“. Das Armaturenbrett ist mit mehr als 8.000 Lichtpunkten bestückt, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Ebenfalls neu ist eine von Flugzeuginstrumenten inspirierte Uhr, die sich gemeinsam mit einer hinterleuchteten Spirit-of-Ecstasy-Figur in einer verglasten Mini-Vitrine präsentiert – ein echter Hingucker.
Preise und Verfügbarkeit
Die Preise für den Spectre Series II hat Rolls-Royce noch nicht offiziell genannt. Branchenkenner erwarten jedoch, dass sie sich jenseits der 400.000-Euro-Marke bewegen werden. Der Luxusliner dürfte damit eine exklusive Klientel ansprechen, die Wert auf höchste Qualität und Individualität legt.



