Ein möglicher Wechsel des verletzten Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund zu einem ausländischen Club in diesem Sommer ist Informationen der „Bild“ zufolge auch aus Vertragsgründen inzwischen ausgeschlossen. Eine Ausstiegsklausel, die dies ermöglicht hätte, sei nun abgelaufen, hieß es in einem Bericht. Beim BVB hat der Innenverteidiger noch einen Vertrag bis 2031.
Keine Sommer-Transferoption für Schlotterbeck
Ob es internationale Interessenten für eine Verpflichtung gab, ist offen. Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hatte zuletzt erklärt, der Vizemeister rechne erst im Herbst wieder mit dem Fußball-Nationalspieler. Der 26-Jährige erholt sich derzeit von seiner schweren Sprunggelenksverletzung, die er sich im zweiten deutschen WM-Vorrundenspiel gegen die Elfenbeinküste zugezogen hatte.
Ricken: Rückkehr erst im Herbst erwartet
„Das wird noch ein paar Wochen dauern. Das muss man ehrlicherweise sagen. Ob das dann vor oder nach der ersten Länderspielpause wieder ist, werden wir schauen, wie der Heilungsverlauf ist“, sagte Ricken in dieser Woche am Rande des Vorbereitungsstarts des Fußball-Bundesligisten. Die erste Länderspielpause der neuen Saison gibt es Ende September.
Vor seiner WM-Verletzung gab es Spekulationen um einen Sommer-Wechsel von Nico Schlotterbeck ins Ausland. Dieser Schritt soll für den BVB-Verteidiger auch theoretisch nicht mehr möglich sein. Die Ausstiegsklausel, die einen vorzeitigen Abgang erlaubt hätte, ist nun verfallen. Damit bleibt Schlotterbeck mindestens bis zum Ende der laufenden Saison bei Borussia Dortmund.



