Stuttgart 21: Eröffnung erneut verschoben bis Ende 2031
Stuttgart 21: Eröffnung auf Ende 2031 verschoben

Die Eröffnung des neuen Durchgangsbahnhofs in Stuttgart, bekannt als Stuttgart 21, wird erneut um Jahre verschoben. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf mit dem Projekt vertraute Personen. Ursprünglich war die Inbetriebnahme für Ende dieses Jahres geplant, doch nun soll sie erst Ende 2031 erfolgen.

Gründe für die Verzögerung

Laut FAZ ist die erneute Verschiebung das Ergebnis einer umfassenden Revision, die die neue Bahnchefin Evelyn Palla Ende des vergangenen Jahres angestoßen habe. Dabei seien „drastische Versäumnisse“ der zuständigen Projektgesellschaft der Deutschen Bahn zutage getreten, die eine Verschiebung um Jahre erforderlich machten. Die Deutsche Bahn selbst wollte die Nachricht zunächst nicht kommentieren.

Gestaffelte Inbetriebnahme geplant

Um die Auswirkungen für die Fahrgäste abzumildern, plant die Deutsche Bahn nun eine gestaffelte Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhofs. Bereits Ende 2027 sollen erste Entlastungen für die Bahnkunden spürbar sein. Details zu den einzelnen Phasen wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.

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Das Milliardenprojekt Stuttgart 21 ist eines der größten und umstrittensten Verkehrsprojekte in Deutschland. Es sieht den Umbau des Kopfbahnhofs in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof vor. Die Kosten sind in den vergangenen Jahren immer wieder gestiegen, und die Fertigstellung wurde mehrfach verschoben.

Die aktuelle Verzögerung bedeutet nicht nur weitere Geduldsproben für die Anwohner und Pendler, sondern dürfte auch die Kosten für das Projekt weiter in die Höhe treiben. Experten rechnen mit zusätzlichen finanziellen Belastungen, die letztlich von den Steuerzahlern getragen werden müssen.

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