VW T5: Motor-Drama und Kostenfalle – Diese Schwachstellen sollten Sie kennen
VW T5: Motor-Drama und Kostenfalle – Schwachstellen

Motor-Drama beim VW T5: Wie der VW-Bus zur Kostenfalle werden kann!

Der VW T5 gehört zu den beliebtesten Kleinbussen Deutschlands. Doch einige Motoren und Bauteile gelten als echte Problemzonen. AUTO BILD zeigt die größten Schwachstellen und verrät, welche Varianten Käufer besser meiden sollten.

Ein VW-Bus T5 mit 2,5‑TDI‑Motor – ein Traum für viele, aber auch ein Albtraum für manche. Mein alter VW-Bus hatte seinen Dienst quittiert, schnell musste Ersatz her. Meine Wahl fiel auf einen Behörden-Bulli, den ich sofort ins Herz schloss. Doch beim T5 entscheidet der Motor über Glück oder Pech.

Der Motor als Schicksalsfaktor

Treuer Begleiter oder teure Kostenfalle? Das hängt allein von der Technik unter der Haube ab. Und wenn etwas schiefgeht, sind hohe Rechnungen vorprogrammiert. Ein 2,5 TDI von 2007, lückenlos scheckheftgepflegt, schien für mich die richtige Entscheidung. Doch ein halbes Jahr und 3361 Kilometer später kam der Schock: Motorschaden. Die Ursache war banal, aber fatal – ein zugesetzter Ölfilter. Der Schaden: Nockenwelle und Hydrostößel mussten ersetzt werden. Zum Glück konnte ich selbst Hand anlegen: Für 640 Euro wurden die Teile und das Werkzeug besorgt. In der Werkstatt wären es locker 2800 Euro gewesen. Jetzt läuft der Bus wieder einwandfrei. Vorsicht: Auch ohne Wartungsstau oder vergessene Filterwechsel drohen bei diesem Motor teure Reparaturen.

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Der 2,5 TDI duckt sich tief im Motorraum – Arbeiten an der Technik sind dadurch oft sehr zeitaufwendig und kostspielig. Kaum Platz zum Schrauben, das Abklappen der Fahrzeugfront vereinfacht es zumindest etwas.

Motorempfehlungen von AUTO BILD

Für den T5 gibt es klare Empfehlungen. Der 1,9 TDI ist ein Dauerläufer und für Camper ideal. Mit bis zu 400.000 Kilometern Laufleistung ist er ein verlässlicher Partner. Der 2,5 TDI hingegen ist kraftvoll, aber riskant. Viele teure Schwachstellen machen ihn zur Gefahr. Ab 2009 bringt der 2,0 TDI Common-Rail moderne Dieseltechnik. Er ist leise, sparsam und bietet den besten Kompromiss. Der 2,0 Bi-Turbo hingegen lockt mit Power, bedeutet aber in sehr vielen Fällen Ärger. Und das wird richtig teuer! Hier hilft das rechtzeitige Nachrüsten eines Ölkühlers, einer verbesserten Ölpumpe und der Wechsel auf einen AGR-Kühler mit der Kennung „D“.

Fazit

Beim T5 entscheidet nicht das Herz, sondern der Motor. Wer klug wählt, findet einen treuen Begleiter fürs Leben. Den kompletten Artikel zum VW T5 finden Sie bei AUTO BILD. Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

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