Im WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien winkt den spanischen Spielern eine historische Rekord-Prämie. Jeder der 26 Kaderspieler erhält im Falle eines Sieges umgerechnet rund 756.000 Euro brutto. Das gab der spanische Verband RFEF bekannt. Zum Vergleich: Beim ersten WM-Titel 2010 in Südafrika gegen die Niederlande (1:0) lag die Prämie bei 600.000 Euro pro Spieler.
Höhe der Prämie und Hintergründe
Die FIFA zahlt dem neuen Weltmeister eine Prämie von 50 Millionen Dollar (rund 43,7 Millionen Euro). Die spanischen Führungsspieler handelten mit dem Verband einen Bonus aus: 45 Prozent dieser FIFA-Prämie werden an den Kader weitergegeben. Das entspricht 22,5 Millionen Dollar oder knapp 19,7 Millionen Euro. Diese Summe wird gleichmäßig auf die 26 Spieler verteilt.
Erstmals in der WM-Geschichte treffen im Finale der amtierende Europameister (Spanien) und der amtierende Weltmeister (Argentinien) aufeinander. Argentinien hat die Chance, den Titel zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen – das gelang zuvor nur Italien (1934 und 1938) sowie Brasilien (1958 und 1962). Zudem wurde Argentinien bereits 1978 und 1986 Weltmeister.
Spanien als leichter Favorit
Spanien geht als leichter Favorit ins Finale, nachdem im Halbfinale Topfavorit Frankreich mit 2:0 beeindruckend ausgeschaltet wurde. Trainer Luis de la Fuente (65) lobte sein Team nach dem Gala-Auftritt: „Meine Spieler haben es einfach verdient. Weil sie Leidenschaft auf den Platz bringen, solidarisch spielen und weil sie auch ein extrem großes Talent haben.“ Er ergänzte: „Sie haben die nötige Erfahrung. Das, was schwer erscheint, haben sie mit Leichtigkeit bewältigt.“
Das Finale findet am Sonntag in New Jersey statt (ab 21.00 Uhr live im ZDF und MagentaTV). Spanien trifft auf Lionel Messi (39) und seine Argentinier. Die spanische Mannschaft um Superstar Lamine Yamal (19) will den zweiten WM-Titel nach 2010 holen.



