Düsseldorf. Der US-amerikanische Fast-Food-Konzern Yum Brands verkauft seine Restaurantkette Pizza Hut und reagiert damit auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck in der Branche. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, streicht Yum Brands insgesamt 2,7 Milliarden Dollar aus den Verkäufen ein. Das China-Geschäft von Pizza Hut geht für 1,2 Milliarden Dollar an Yum China, während die Beteiligungsgesellschaft LongRange Capital die übrigen Teile für 1,5 Milliarden Dollar übernimmt.
Konzentration auf Kerngeschäft
„Diese Transaktionen ermöglichen es Yum, sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren“, erklärte Yum-Brands-Chef Chris Turner. Nach dem Verkauf verbleiben dem Konzern noch die Ketten Taco Bell und KFC. Die Aktie von Yum Brands legte vorbörslich um etwa ein Prozent zu.
Nachfrageeinbruch bei Pizza Hut
Pizza Hut hatte zuletzt mit einer schwindenden Nachfrage zu kämpfen. Neben der Inflation und gestiegenen Rohstoffkosten macht der Branche der zunehmende Einsatz von Abnehmspritzen zu schaffen, da deren Nutzer vermehrt zu gesünderen Lebensmitteln greifen. Im vergangenen Jahr hatte Yum Brands angekündigt, strategische Optionen für die Kette zu prüfen, nachdem der Umsatz mehrere Quartale in Folge geschrumpft war. Pizza Hut steuerte im Jahr 2025 rund zwölf Prozent zum Gesamtumsatz von Yum Brands bei.
Geschichte von Pizza Hut
Die Kette war 1977 von PepsiCo übernommen und 1997 zusammen mit KFC und Taco Bell abgespalten worden. Daraus entstand im Jahr 2002 Yum Brands.
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