ING übernimmt 40 Prozent an spanischer Singular Bank
ING steigt bei spanischer Singular Bank ein

Die niederländische Großbank ING steigt bei der spanischen Singular Bank ein. Das Geldhaus übernehme einen Anteil von rund 40 Prozent von dem US-Finanzinvestor Warburg Pincus, teilte ING am Montag mit. Mit dem Zukauf wolle das Institut seine Aktivitäten im Private Banking und der Vermögensverwaltung ausbauen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Transaktionsdetails und Zeitplan

Die Transaktion soll im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Warburg Pincus zieht sich mit dem Verkauf vollständig aus dem spanischen Institut zurück. Die übrigen Anteile an der Singular Bank halten unter anderem der mexikanische Finanzdienstleister Actinver, die spanische Beteiligungsgesellschaft ProACapital sowie das Management um den ehemaligen Santander-Chef Javier Marin, das seine Beteiligung auf 15 Prozent aufstocken will.

Wachstumsstrategie im Private Banking

ING hat zudem die Option, den Anteil später zu erhöhen. Singular Bank verwaltet den Angaben zufolge ein Vermögen von rund 19 Milliarden Euro. Die Bank bietet Private-Banking-Dienste in den Niederlanden, Belgien, Polen und Luxemburg an. Zudem sind für dieses Jahr Starts in Italien und Spanien geplant. Ein Einstieg in Deutschland könnte für die Bank mittelfristig interessant sein, sagte die zuständige ING-Managerin Anneka Treon.

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Ausblick und Bedeutung

Mit dem Einstieg bei Singular Bank sichert sich ING einen bedeutenden Anteil am spanischen Private-Banking-Markt und verdrängt den US-Investor Warburg Pincus. Die Übernahme stärkt INGs Position im europäischen Vermögensverwaltungsgeschäft.

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