Sparkasse Mönchengladbach: 30 Schließfächer aufgebrochen – Täter flüchtig
Sparkasse Mönchengladbach: 30 Schließfächer aufgebrochen

In einer Sparkassen-Filiale in Mönchengladbach haben zwei unbekannte Täter während der Öffnungszeiten etwa 30 Schließfächer aufgebrochen und sind mit der Beute geflüchtet. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am vergangenen Dienstag. Die Ermittler gehen von zwei Tätern aus, die sich rund eine halbe Stunde im Schließfachraum aufhielten und insgesamt 29 Schließfächer gewaltsam öffneten. In dem Raum befinden sich insgesamt 1.700 Schließfächer.

Tat während der Öffnungszeiten

Nach ersten Erkenntnissen fand der Einbruch während der Geschäftszeiten statt. Kunden und Mitarbeiter bemerkten die Täter und störten sie bei ihrem Vorhaben, sodass die Unbekannten die Flucht ergriffen. Der genaue Ablauf der Tat ist noch unklar. Die Sparkasse bestätigte den Vorfall und betonte, dass man eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeite. „Über weitergehende Erkenntnisse werden wir informieren, wenn solche gesichert vorliegen“, erklärte das Kreditinstitut.

Ermittlungen der Polizei

Die Polizei Mönchengladbach hat eine Ermittlungskommission eingerichtet und veröffentlichte Beschreibungen der beiden Tatverdächtigen. Demnach handelt es sich um zwei Männer, die sich unauffällig kleideten und während der Tat maskiert waren. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Der mögliche Schaden ist noch unbekannt; die Bank machte zunächst keine Angaben zum Wert des entwendeten Inhalts.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Reaktion der Sparkasse

Die Sparkasse zeigte sich bestürzt über den Vorfall. Man habe umgehend Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und die betroffenen Kunden informiert. Die Zusammenarbeit mit der Polizei sei intensiv. Kunden, deren Schließfächer beschädigt wurden, könnten sich an die Filiale wenden. Die Sparkasse versicherte, dass die Sicherheit der Schließfächer oberste Priorität habe.

Vergleich mit früherem Fall

Erst Ende 2025 hatte ein spektakulärer Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen für Schlagzeilen gesorgt. Damals brachen Unbekannte mehr als 3.000 Schließfächer auf. Die Täter drangen über die Tiefgarage in einen Archivraum ein und gelangten mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum. Im Vergleich dazu war der aktuelle Fall in Mönchengladbach deutlich kleiner dimensioniert, zeigt jedoch, dass Schließfachanlagen weiterhin ein Ziel für Kriminelle sind.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration