Mehr als 44 Millionen Kubikmeter Wasser sind im Jahr 2025 aus den beiden größten Speicherbecken der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) in die Spree geleitet worden. Das gab das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bekannt. Hintergrund ist die anhaltende Trockenheit, die zu niedrigen Wasserständen in den Flüssen der Region führt.
Wasser aus Speicher Lohsa II für die Spree
Zur Stützung der Spree werde derzeit Wasser aus dem in Sachsen gelegenen Speicherbecken Lohsa II abgegeben, erklärte LMBV-Pressesprecher Uwe Steinhuber. Die fünf Seen der sogenannten Restlochkette an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze bei Senftenberg würden zudem genutzt, um die mittlerweile ausgetrocknete Schwarze Elster zu stützen.
Gesamtbilanz 2025: 82 Millionen Kubikmeter aus Bergbaufolgeseen
Im gesamten Jahr 2025 wurden den Angaben zufolge insgesamt 82 Millionen Kubikmeter Wasser aus den Bergbaufolgeseen und Sanierungsanlagen der Lausitz in die Flüsse geleitet. Allein 44 Millionen Kubikmeter stammen aus den beiden größten Speichern der LMBV und gingen in die Spree. Im Gegenzug entnahm das Unternehmen 61 Millionen Kubikmeter Wasser aus den Flüssen für die Flutung und Nachsorge der Bergbaufolgeseen. Dies entspreche einem Rückgang um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so die LMBV.



