Ölkrise erreicht Deutschland: Der Abschwung droht, die Merz-Regierung kauft sich Zeit
Die Zweifel des Kanzlers am Krieg wachsen, sein Vize wettert gegen Profiteure der Krise: Die Folgen des Irankriegs bekommen nun auch die Deutschen zu spüren. Die hohen Spritpreise können der Regierung gefährlich werden. Von Konstantin von Hammerstein, Paul-Anton Krüger, Andreas Niesmann und Gerald Traufetter, 12.03.2026, 10.43 Uhr.
Koalitionäre Klingbeil und Merz: Gemeinsame Front in der Iranfrage
Der Kanzler und sein Vize spielen in der Iranfrage inzwischen vom gleichen Blatt. Während die internationale Lage sich zuspitzt, versucht die Bundesregierung, die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern. Die steigenden Energiepreise belasten nicht nur Verbraucher, sondern auch die gesamte Konjunktur.
Die hohen Spritpreise stellen eine unmittelbare Bedrohung für die Stabilität dar. Vizekanzler Klingbeil hat scharf gegen Unternehmen gewettert, die von der Krise profitieren wollen. Gleichzeitig wachsen im Kanzleramt die Zweifel an der Eskalation des Konflikts.
Wirtschaftliche Folgen und politische Herausforderungen
Die Merz-Regierung versucht, Zeit zu kaufen, um Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Experten warnen vor einem drohenden Abschwung, der durch die Ölkrise verschärft werden könnte. Die Situation erfordert schnelles Handeln, um eine Rezession zu verhindern.
- Die Spritpreise haben ein Rekordniveau erreicht.
- Verbraucher und Unternehmen leiden unter den steigenden Kosten.
- Die Regierung steht unter Druck, wirksame Entlastungen zu beschließen.
Die politische Lage bleibt angespannt, während die wirtschaftlichen Risiken weiter zunehmen. Die Koalition muss jetzt beweisen, dass sie in der Krise handlungsfähig ist.



