Wechsel an der Spitze: Ferdinand von Stryk wird Technikchef der EWP
Potsdams kommunaler Energie- und Wasserversorger EWP bekommt einen neuen technischen Geschäftsführer: Ferdinand von Stryk folgt ab 1. Januar 2027 auf Carsten Schulte, der die Aufgabe derzeit übergangsweise übernommen hat. Das teilte das Stadtwerke-Tochterunternehmen nach einer entsprechenden Empfehlung des Aufsichtsrats mit.
Von Stryk wechselt von den Gothaer Stadtwerken nach Potsdam. Dort leitete der 35-jährige Wirtschaftsingenieur den Angaben zufolge zuletzt den Bereich Erzeugung und Wärmenetz. Davor arbeitete der gebürtige Hesse bei der Thüringer Energie AG.
Wärmewende und Bezahlbarkeit als zentrale Aufgaben
Er wolle mit dem EWP-Team die „Herausforderungen rund um Wärmewende, Wettbewerb und Bezahlbarkeit“ angehen, wird er zitiert. EWP-Aufsichtsratschef Bernd Rubelt (parteilos) führte dazu aus: „Das Wärmenetz und das Stromnetz werden wachsen, die Energieerzeugung befindet sich im Wandel und der Stadtwerkeverbund wird sich weiterentwickeln.“ Er freue sich auf die neuen Impulse.
Hintergrund: Personalwechsel nach Machtkampf
Die Neubesetzung war nötig geworden, weil der langjährige Technikchef Eckard Veil das Unternehmen im Frühjahr auf eigenen Wunsch verlassen hat. Wenige Monate zuvor war Co-Chefin Christiane Preuß gegangen. Hintergrund war ein Machtkampf mit Potsdams Kämmerer Burkhard Exner (SPD) um die Finanzierung der Wärmewende.



