Pelletspreise am 24. Juni 2026: Aktueller Preis pro Tonne
Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, liegt der bundesweite Durchschnittspreis für eine Tonne Holzpellets bei 349,36 Euro. Das geht aus Daten von Heizpellets24 hervor, die täglich aktualisiert werden. Im Vergleich zur Vorwoche ist der Preis leicht gesunken: Am 18. Juni kostete die Tonne noch 349,69 Euro. Damit bleibt der Preis knapp unter der 350-Euro-Marke, die in den vergangenen Wochen kaum unterschritten wurde.
Für Verbraucher, die mit Pellets heizen, ist der Sommer traditionell die günstigste Zeit zum Einkauf. Aktuell liegen die Preise rund 50 Euro unter dem Höchststand des Jahres, der im Februar mit 400,46 Euro pro Tonne erreicht wurde. Allerdings sind die Preise noch deutlich höher als im Sommer 2025, als die Tonne zeitweise unter 300 Euro kostete.
Preisentwicklung im Jahresverlauf 2025/2026
Ein Blick auf die monatlichen Durchschnittspreise zeigt eine klare Tendenz: Nach einem Tief im Juli 2025 mit 277,57 Euro pro Tonne stiegen die Preise kontinuierlich an. Im August 2025 lag der Preis bei 291,31 Euro, im September bei 316,85 Euro. Der Anstieg setzte sich bis zum Februar 2026 fort, wo mit 400,46 Euro der bisherige Jahreshöchststand erreicht wurde. Seitdem fallen die Preise wieder: März 381,93 Euro, April 369,26 Euro, Mai 354,42 Euro und Juni 349,79 Euro (Stand 15. Juni).
„Der Pelletsmarkt zeigt sich weiterhin wenig dynamisch. Am Mittwoch, 24. Juni, verharrt der Tonnenpreis an der 350-Euro-Marke“, erklärte ein Sprecher von Heizpellets24. „Damit zahlen deutsche Haushalte aktuell rund 50 Euro weniger als noch im Februar. Vergangenen Sommer konnten Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings von einem Tiefstwert von 300 Euro pro Tonne profitieren.“
Regionale Preisunterschiede: Wo Pellets am günstigsten sind
Die Pelletspreise variieren je nach Bundesland und Region. Laut energienutzer.de, das Preise für eine Bestellmenge von sechs Tonnen erhebt, zahlen Verbraucher in Nord- und Ostdeutschland (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) durchschnittlich 374,45 Euro pro Tonne. In der Mitte Deutschlands (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) liegt der Preis mit 377,24 Euro am höchsten. Im Süden (Bayern, Baden-Württemberg, Saarland) sind es 374,78 Euro.
Diese Unterschiede ergeben sich aus regionalen Produktionskapazitäten und Transportkosten. Pellets sind ein regionaler Brennstoff, daher lohnt sich ein Preisvergleich vor Ort. Online-Portale wie Heizpellets24 oder energienutzer.de helfen dabei, den günstigsten Anbieter zu finden.
Kaufempfehlung: Jetzt zuschlagen oder warten?
Grundsätzlich gilt: Wer keine oder nur noch wenige Pellets auf Vorrat hat, sollte handeln und zumindest eine kleine Menge kaufen. Die Sommermonate sind tendenziell die günstigste Zeit – eine Ausnahme war die Energiekrise 2022, als die Preise im Sommer explodierten. Aktuell sind die Preise zwar höher als im Vorjahr, aber deutlich niedriger als im Winter. Eine Orientierung bietet die Preisentwicklung der Vergangenheit: In den Sommermonaten liegen die Preise oft 20 bis 30 Prozent unter dem Winterhoch.
Beim Kauf sollten Verbraucher auf Qualität und Herkunft achten. Zertifizierte Pellets (z. B. ENplus) garantieren eine gleichbleibende Qualität und einen effizienten Heizwert. Auch die Lieferbedingungen und -kosten sollten in den Gesamtpreis einbezogen werden.
Faktoren, die die Pelletspreise beeinflussen
Die Preise für Pellets werden von mehreren Faktoren bestimmt: Rohstoffkosten (Holzpreise), Produktionskosten, Transportkosten und die allgemeine Marktnachfrage. Saisonale Schwankungen sind typisch: Im Sommer ist die Nachfrage geringer, im Winter steigt sie. Politische Entscheidungen, wie die Abschaffung des Heizungsgesetzes durch die schwarz-rote Koalition, könnten langfristig Einfluss auf den Markt haben. Experten sehen Pellets als nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen, raten aber zu einem Mix aus erneuerbaren Energien.
Ausblick: Wie entwickelt sich der Pelletmarkt?
Die Zukunft des Pelletmarkts ist schwer vorherzusagen. Sie hängt von der Entwicklung der Energiepreise, der Nachfrage nach erneuerbaren Heizlösungen und politischen Rahmenbedingungen ab. Viele Experten rechnen mit einer stabilen Nachfrage, da Pellets eine kosteneffiziente Alternative zu Öl und Gas darstellen. Allerdings könnten strengere Umweltauflagen oder Förderungen für Wärmepumpen den Markt verändern. Verbraucher sollten daher die Preise regelmäßig beobachten und bei günstigen Gelegenheiten zuschlagen.



