Pelletspreise steigen weiter: Aktuelle Kosten pro Tonne am 21. Juli 2026
Pelletspreise am 21. Juli: 385,50 Euro pro Tonne

Die Pelletspreise setzen ihren Aufwärtstrend fort. Am Dienstag, dem 21. Juli 2026, liegt der Preis für eine Tonne Holzpellets bei 385,50 Euro. Das ist ein Anstieg von rund 2 Prozent gegenüber der Vorwoche und eine deutliche Verteuerung im Vergleich zum Vorjahr, als die Tonne im Sommer noch rund 100 Euro günstiger war.

Preisentwicklung im Juli 2026

Laut Daten von „Heizpellets24“ haben sich die Preise in den letzten Tagen wie folgt entwickelt: Am 15. Juli kostete die Tonne 378,09 Euro, am 16. Juli 381,64 Euro, am 17. Juli 381,91 Euro und am 20. Juli 382,64 Euro. Der aktuelle Wert vom 21. Juli liegt bei 385,50 Euro. Damit nähert sich der Preis der 400-Euro-Marke, die im Februar 2026 mit 400,46 Euro bereits erreicht wurde.

Jahresrückblick: Preise im Vergleich

Ein Blick auf die monatlichen Durchschnittspreise zeigt die Entwicklung im Jahr 2026: Im Januar lag der Preis bei 382,59 Euro, im Februar bei 400,46 Euro, im März bei 381,93 Euro, im April bei 369,26 Euro, im Mai bei 354,42 Euro, im Juni bei 349,79 Euro und am 15. Juli bei 378,09 Euro. Im vergangenen Sommer waren die Preise noch deutlich niedriger: Im Juli 2025 betrug der Preis 277,57 Euro, im August 291,31 Euro, im September 316,85 Euro, im Oktober 343,23 Euro, im November 362,31 Euro und im Dezember 364,60 Euro.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Regionale Preisunterschiede

Die Pelletspreise variieren je nach Bundesland. Im Norden und Osten Deutschlands (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) kostet die Tonne im Schnitt 382,04 Euro. In der Mitte (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) sind es 385,70 Euro. Im Süden (Bayern, Baden-Württemberg, Saarland) müssen Verbraucher mit 389,88 Euro am meisten zahlen. Die Daten basieren auf einer Bestellmenge von sechs Tonnen und stammen von energienutzer.de.

Kaufempfehlung: Jetzt oder warten?

Experten raten, den Kauf nicht allein vom Preis abhängig zu machen. Wer nur noch wenige Pellets auf Vorrat hat, sollte zumindest eine kleine Menge bestellen. Grundsätzlich sind Holzpellets in den Sommermonaten tendenziell günstiger, eine Ausnahme war die Energiekrise 2022. Ein Preisvergleich über Portale wie „Heizpellets24“ oder „energienutzer.de“ kann helfen, den besten Zeitpunkt zu finden.

Einflussfaktoren auf die Pelletspreise

Die Preise werden von mehreren Faktoren bestimmt: Rohstoffkosten (Holz), Produktionskosten, Transportkosten und die allgemeine Marktnachfrage. Regionale Unterschiede in der Produktion und Logistik spielen ebenfalls eine Rolle. Zertifizierte Pellets garantieren eine gleichbleibende Qualität und einen effizienten Heizwert.

Zukunftsperspektiven

Die Entwicklung des Pelletmarktes ist schwer vorherzusagen und hängt von Energiepreisen, Nachfrage nach erneuerbaren Heizlösungen und politischen Entscheidungen ab. Viele Experten sehen Pellets als nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen, während andere zu Wärmepumpen oder Fernwärme raten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration