Berlin und Brandenburg erwartet zum kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni eine erneute Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 34 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor unwetterartigen Gewittern, die Sturmböen, Hagel und heftigen Starkregen mit sich bringen können. Innerhalb kurzer Zeit seien 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter möglich, so die Prognose.
Starke Wärmebelastung und Schutzmaßnahmen
Die Höchsttemperaturen sollen laut bisheriger Vorhersage auf 31 bis 34 Grad steigen. Der DWD betont die extreme Belastung für alte und pflegebedürftige Menschen. „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl“, hieß es vom Deutschen Wetterdienst. Viele Menschen suchten bereits am Samstag Abkühlung beim Schwimmen und Paddeln, die Freibäder waren voll.
Abkühlung durch Nebelanlagen und Trinkwasserbrunnen
Einige Städte setzen zur Erfrischung auf Anlagen mit Wassernebel, etwa im Berliner Mauerpark und in Cottbus. Auch Trinkwasserbrunnen sollen die große Hitze erträglicher machen. Am Samstag lagen die Temperaturen vielerorts über 30 Grad, was viele Bürger ins Freie oder an Wasserstellen trieb.
Gewitter verursachen Überschwemmungen und Brände
Bereits am Samstagnachmittag lösten Gewitter in Teilen Brandenburgs Überschwemmungen aus. Es kam zu Bränden aufgrund von Blitzeinschlägen, und die Feuerwehr musste wegen umgestürzter Bäume ausrücken. Ein Gewitter traf das Stadtfest in Cottbus, wo wegen starken Regens Teile des Bühnenprogramms unterbrochen wurden. Cottbus war am Freitag mit 36,2 Grad der Hitze-Hotspot Brandenburgs. Das Stadtfest mit vielen Tausend Besuchern geht heute weiter.
Hitzestress für Straßenbeläge
Die extreme Hitze ist auch für Straßenbeläge eine Belastungsprobe. Auf der Autobahn 13 von Dresden Richtung Schönefelder Kreuz kam es zwischen der Anschlussstelle Duben am Rande des Spreewalds und Freiwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) zu Verkehrsbehinderungen wegen Fahrbahnschäden. Die hohen Temperaturen können Asphalt aufweichen und zu Spurrillen oder Aufbrüchen führen.



