BVB korrigiert Jahresprognose deutlich nach unten - Verlust bis zu 22 Millionen Euro erwartet
BVB erwartet deutlichen Jahresverlust nach CL-Aus

BVB korrigiert Jahresprognose nach Champions-League-Aus deutlich nach unten

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat nach dem bitteren Ausscheiden aus der Champions League ihre Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 drastisch nach unten korrigiert. Der Bundesliga-Verein erwartet nun einen Verlust zwischen zwölf und 22 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab. Zuvor war noch ein Erwartungsrahmen zwischen einem Plus von fünf Millionen und einem Minus von fünf Millionen Euro kommuniziert worden.

Champions-League-Aus schlägt finanziell hart zu Buche

Der BVB war durch eine 1:4-Niederlage bei Atalanta Bergamo in den Playoffs zum Achtelfinale ausgeschieden, nachdem das Hinspiel in Dortmund noch mit 2:0 gewonnen worden war. "Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl am Mittwochabend nach dem Ausscheiden. Allein durch den verpassten Einzug ins Achtelfinale entgehen dem Verein Prämien in Höhe von elf Millionen Euro, die fest im Budget einkalkuliert waren.

Aktienkurs im Sinkflug - Anleger reagieren verunsichert

Die negativen Nachrichten schlugen sich unmittelbar an der Börse nieder. Der Kurs der BVB-Aktie fiel am Donnerstag bis zum Nachmittag um mehr als fünf Prozent auf 3,15 Euro. Die deutliche Korrektur der Jahresprognose und der damit verbundene Vertrauensverlust bei Investoren zeigen, wie stark der wirtschaftliche Erfolg des Vereins von sportlichen Leistungen in internationalen Wettbewerben abhängt.

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Die finanzielle Schieflage verdeutlicht die Abhängigkeit des Vereins von den Einnahmen aus der Champions League. Während in der ursprünglichen Planung noch ein ausgeglichenes bis leicht positives Ergebnis möglich schien, führt das frühe Ausscheiden nun zu einer erheblichen Belastung der Bilanz. Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA muss nun Strategien entwickeln, um diese finanzielle Lücke zu schließen und langfristig wieder auf stabile wirtschaftliche Beine zu kommen.

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