„Bares für Rares“: Platinarmband erzielt 4.200 Euro trotz niedriger Schätzung
„Bares für Rares“: Platinarmband für 4.200 Euro verkauft

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ sorgte ein edles Platinarmband für Aufsehen. Das Schmuckstück aus den 1920er-Jahren, das eine Mutter und ihr Sohn aus Bad Kreuznach anboten, übertraf mit einem Verkaufspreis von 4.200 Euro die Erwartungen der Verkäufer, die mit 8.000 bis 10.000 Euro kalkuliert hatten, aber auch die Schätzung der Expertin Heide Rezepa-Zabel (60), die den Wert auf 3.500 bis 4.000 Euro beziffert hatte.

Hochwertiges Design und Material

Das Armband besteht aus Platin, einem der wertvollsten Metalle der damaligen Zeit. Es ist im klaren, linearen Stil mit architektonischen Elementen gestaltet und mit Diamanten sowie Saphiren besetzt. Die Diamanten haben ein geschätztes Gesamtgewicht von rund 3,8 Karat. Größere Steine in der Mitte werden von kleineren brillanten Steinen umrahmt. Sowohl die Qualität der Steine als auch die handwerkliche Ausführung wurden als höchst beeindruckend beschrieben. Das Schmuckstück weist aufwendig gearbeitete Details und eine Gravur auf, lässt sich jedoch keinem eindeutigen Hersteller zuordnen. Der Zustand wurde insgesamt als gut bewertet, kleinere Reparaturen könnten jedoch erforderlich sein.

Bietergefecht im Händlerraum

Im Händlerraum entwickelte sich ein reges Bietergefecht. Das Startgebot lag bei 1.700 Euro und stieg innerhalb kurzer Zeit auf 3.800 Euro. Den Zuschlag erhielt schließlich Fabian Kahl (34) mit einem Höchstgebot von 4.200 Euro. Die Verkäufer zeigten sich zufrieden mit dem Erlös, der deutlich über der Expertenschätzung lag.

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Weitere Raritäten der Sendung

Neben dem Armband wurden in der Sendung weitere Objekte präsentiert:

  • Sparkästchen-Schrank: Ein Sparschrank mit rund 40 Fächern aus den 1970er- oder 1980er-Jahren, der in Vereinen oder Gaststätten genutzt wurde. Der Zustand ist mäßig, eine Aufarbeitung erforderlich. Expertenschätzung: 30–50 Euro.
  • Gemälde von Christian Peschke: Ein großformatiges Werk im Stil zwischen Kubismus und Surrealismus, kräftige Farben auf Holz, entstanden in den 1980er- oder 1990er-Jahren. Expertenschätzung: 1.500–1.800 Euro.
  • Doppel-Punkt-Massageroller: Ein historisches Massagegerät aus den 1920er-Jahren mit Originalverpackung, basierend auf einem patentierten Konzept. Der Sammlerwert liegt in der erhaltenen Verpackung. Expertenschätzung: 20–30 Euro.
  • Figur „Mann in Ketten“: Eine antike Skulptur von Jean de Roncourt, um 1930, zeigt eine dynamische männliche Körperdarstellung mit Bezug auf unterworfene Völker in der Antike. Expertenschätzung: 450–650 Euro.
  • Briefmarken-Sammeldose: Eine aus Österreich stammende Dose aus 900er Silber, innen vergoldet, mit Darstellung französischer Bulldoggen, entstanden zwischen 1885 und 1905. Expertenschätzung: 600–800 Euro.

Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren die Zuschauer in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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