Hellweg insolvent: Zwölf Märkte in Berlin und Brandenburg betroffen
Hellweg insolvent: Zwölf Märkte in Berlin und Brandenburg

Die Baumarktkette Hellweg hat Insolvenz angemeldet. In Berlin und Brandenburg sind insgesamt zwölf Filialen von der Schieflage betroffen. Kunden und Mitarbeiter zeigen sich bestürzt über die Nachricht.

Hellweg in der Krise

Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund kämpft seit längerem mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Nun hat der Vorstand beim Amtsgericht Dortmund einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die genauen Gründe für die Insolvenz sind noch nicht bekannt, doch Branchenkenner vermuten, dass die gestiegenen Kosten für Energie und Material sowie die schwache Konsumlaune der Kunden eine Rolle spielen.

Auswirkungen auf Berlin und Brandenburg

In der Hauptstadtregion sind zwölf Hellweg-Märkte betroffen, darunter Standorte in Berlin-Marzahn, Berlin-Spandau und Potsdam. Die Geschäfte bleiben vorerst geöffnet, doch die Zukunft der Filialen ist ungewiss. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass man mit den Gläubigern über eine Sanierung verhandle. Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

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Reaktionen der Kunden

Viele Stammkunden zeigen sich betroffen. „Es wäre schade drum, denn Hellweg hat eine gute Auswahl und freundliche Mitarbeiter“, sagte ein Kunde vor einer Filiale in Berlin-Marzahn. Andere hoffen, dass der Standort erhalten bleibt. Die Insolvenz kommt für viele überraschend, da Hellweg als solide Kette galt.

Mitarbeiter in Sorge

Die rund 200 Beschäftigten in der Region bangen um ihre Arbeitsplätze. Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, die Interessen der Mitarbeiter zu vertreten. Das Insolvenzverfahren könnte mehrere Monate dauern. Bis dahin werden die Gehälter über das Insolvenzgeld gesichert.

Hintergrund: Hellweg

Hellweg ist eine deutsche Baumarktkette mit rund 100 Filialen bundesweit. Das Unternehmen beschäftigt etwa 3.000 Menschen. In den letzten Jahren hatte Hellweg mit Umsatzrückgängen zu kämpfen, was nun zur Insolvenz führte.

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