Bayer Leverkusen hat eine klare Preisvorstellung für seinen Top-Stürmer Christian Kofane: 100 Millionen Euro. Das berichtet BILD. Der 19-jährige Kameruner, der erst im Sommer 2025 für 5,25 Millionen Euro von Albacete kam, hat sich schnell zum begehrten Objekt auf dem Transfermarkt entwickelt. Zwei englische Top-Klubs buhlen um ihn: der FC Arsenal und Newcastle United.
Kofane: „Eddy ist wie mein großer Bruder“
Ende Juni nahm Kofane an einem Benefiz-Kick in Burkina Faso teil, zu dem ihn sein Mitspieler Edmond Tapsoba eingeladen hatte. Das Talent weiß, wer ihm in seinem ersten Jahr in Leverkusen sehr geholfen hat. „Eddy ist wie mein großer Bruder“, sagt er. Ob Kofane auch in der neuen Saison weiter mit Tapsoba für Bayer spielen wird, ist jedoch unklar. Leverkusens Sportchef Simon Rolfes betont zwar: „Wir planen fest mit Kofi.“ Doch intern wurde eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro als Schmerzgrenze festgelegt, die auch Kofanes Berater Eric Depolo für angemessen hält: „Er ist ein 100-Millionen-Spieler.“
Arsenal oder Newcastle: Wer bietet mehr?
Kofane machte besonders in den Achtelfinal-Duellen der Champions League gegen Arsenal auf sich aufmerksam. Beim 1:1 im Hinspiel bereitete er der Arsenal-Abwehr große Probleme und hinterließ bleibenden Eindruck bei den Verantwortlichen. Arsenal wurde 2026 englischer Meister und stand im Champions-League-Finale. Sollten die Nord-Londoner Gabriel Martinelli oder Gabriel Jesus verkaufen, wäre Kofane die Wunsch-Alternative. Newcastle hingegen hat als Tabellenzwölfter die internationalen Wettbewerbe verpasst und wäre eher ein Zwischenschritt für den Stürmer. Fraglich ist, ob Newcastle bereit ist, die 100-Millionen-Euro-Marke zu knacken.
Vertrag bis 2029 – Bayer in starker Verhandlungsposition
Kofanes Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2029, was Bayer eine starke Verhandlungsposition verschafft. Der wuchtige (1,89 Meter) und laufstarke Mittelstürmer benötigte nahezu keine Anlaufzeit in der Bundesliga und überzeugte auf Anhieb. Sollte einer der Klubs die geforderte Ablöse zahlen, wäre dies ein Rekordtransfer für Bayer Leverkusen und würde die Investition von 5,25 Millionen Euro mehr als verzwanzigfachen.



