Zoll stoppt 62.000 gefälschte Energydrinks in Frankfurt
Zoll stoppt 62.000 gefälschte Energydrinks

In Frankfurt am Main haben Zollbeamte bei einer Kontrolle eines Lastwagens rund 62.400 Dosen mutmaßlich gefälschter Energydrinks sichergestellt. Die Ware hatte einen geschätzten Verkaufswert von etwa 100.000 Euro und sollte offenbar nach Frankreich geliefert werden. Die Beamten entdeckten die Ladung bereits am 19. Juli, wie das Zollamt Frankfurt mitteilte. Die Dosen wurden nun, nach Abschluss der rechtlichen Schritte, vernichtet.

Fälschungen imitierten bekannte Markenlogos

Nach Angaben des Zollamts handelte es sich bei den sichergestellten Dosen um Nachahmungen, die in Farbgebung, Logos und Gestaltung bekannten Marken nachempfunden waren. Die betroffenen Markeninhaber wurden umgehend informiert. Sie bestätigten den Fälschungsverdacht und beantragten die Vernichtung der Ware, erklärte die Behörde. Die Vernichtung erfolgte kürzlich, wie das Zollamt weiter mitteilte.

Hintergrund: Boom und Risiken von Energydrinks

Der Markt für Energydrinks boomt weltweit, doch die Wachmacher stehen auch in der Kritik. Gesundheitsexperten weisen immer wieder auf mögliche gesundheitsschädliche Wirkungen hin, insbesondere bei übermäßigem Konsum. Es mehren sich Hinweise auf Zusammenhänge mit Todesfällen, vor allem bei Jugendlichen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung warnt vor dem hohen Koffeingehalt und dem hohen Zuckergehalt solcher Getränke.

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Der Vorfall in Frankfurt zeigt, dass Fälschungen nicht nur bei Luxusgütern, sondern auch bei Alltagsprodukten wie Energydrinks ein Problem darstellen. Die Zollbehörde betont, dass solche Kontrollen wichtig seien, um Verbraucher vor möglichen Gesundheitsrisiken zu schützen und die Rechte der Markeninhaber zu wahren.

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