Adriana Dobihal erfüllte sich einen Lebenstraum: Für 500.000 Euro kaufte sie ein Haus am Neckar, um dort eine Hundepension zu eröffnen und neu zu beginnen. Doch der Traum wurde zum Albtraum. Seit sieben Monaten darf die junge Hausbesitzerin ihr eigenes Grundstück nicht mehr betreten – weil ein gewaltiger Felsblock oberhalb des Hauses droht, auf das Dach zu stürzen. Sie ist faktisch obdachlos.
Felsbrocken bedroht Existenz
Der Felsblock, der sich über dem Haus von Adriana Dobihal befindet, stellt eine akute Gefahr dar. Die Behörden haben das Grundstück zum Sperrgebiet erklärt, um eine mögliche Katastrophe zu verhindern. Die Hausbesitzerin darf nicht einmal ihre persönlichen Gegenstände aus dem Haus holen. „Ich habe mein ganzes Erspartes in dieses Haus gesteckt und jetzt kann ich nicht einmal mehr hinein“, zitiert BILDplus die Betroffene.
Behörden schweigen zu Lösungen
Die zuständigen Behörden haben bislang keine konkreten Maßnahmen zur Sicherung des Felsbrockens oder zur Entschädigung von Adriana Dobihal vorgestellt. Die Unsicherheit über die Zukunft des Hauses und die finanzielle Belastung durch den laufenden Kredit setzen die junge Frau massiv unter Druck. „Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll“, so Dobihal.
Nachbarschaft in Sorge
Auch die Nachbarn zeigen sich besorgt. Die Gefahr durch den Felsbrocken könnte auch angrenzende Grundstücke betreffen. Bislang gibt es aber keine Evakuierungsanordnungen für die umliegenden Häuser. Die Gemeinde prüft derzeit technische Gutachten, um eine Lösung zu finden – doch für Adriana Dobihal kommt jede Hilfe zu spät.



