Maschinenbau: Großaufträge im Juni sorgen für Auftragsplus
Maschinenbau: Großaufträge sorgen für Auftragsplus

Stuttgart (dpa/lsw) - Einzelne Großaufträge haben den Maschinenbau im Südwesten im Juni zu einem deutlichen Auftragsplus verholfen. Der Auftragseingang stieg preisbereinigt um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Baden-Württemberg mitteilte. Damit endet das zweite Quartal insgesamt positiv: Von April bis Juni legten die Bestellungen um acht Prozent zu.

Inlandsgeschäft schwächelt, Ausland zieht an

Die Inlandsbestellungen erhöhten sich im Quartal nur um zwei Prozent, während das Auslandsgeschäft um zehn Prozent zulegte. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltend unterschiedliche Dynamik wider. „Die Entwicklung der Auftragseingänge hat sich in den vergangenen Monaten etwas stabilisiert“, sagte Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg. „Trotz der anhaltend hohen Volatilität infolge der geopolitischen Krisen hat sich insbesondere die Nachfrage aus dem Ausland leicht aufgehellt.“

Reformpolitik als Vertrauensfaktor

Birk betonte jedoch: „Im Inland warten wir hingegen weiterhin auf klare Wachstumssignale.“ Für neues Vertrauen der Investoren müsse die eingeleitete Reformpolitik entschlossen fortgesetzt werden und dürfe nicht zerredet werden. Die Maschinenbauer hoffen auf stabile Rahmenbedingungen, um die Investitionszurückhaltung im eigenen Land zu überwinden.

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Die positiven Zahlen aus dem Juni sind vor allem auf wenige Großaufträge zurückzuführen, die das Gesamtergebnis deutlich beeinflussten. Der VDMA wertet dies als Zeichen, dass die Nachfrage insgesamt wieder anzieht, auch wenn die Schwankungen hoch bleiben.

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