Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 13 in Brandenburg ist am Dienstagmorgen eine Motorradfahrerin ums Leben gekommen. Wie die Berliner Polizei auf der Plattform X mitteilte, war die Frau zuvor mit einem gestohlenen Krad unterwegs und fiel Beamten der Autobahnpolizei gegen 6.30 Uhr auf der A113 auf Höhe der Anschlussstelle Späthstraße auf, weil sie mit überhöhter Geschwindigkeit in südlicher Richtung fuhr.
Riskante Fahrmanöver und Flucht
Die Polizisten beobachteten mehrere riskante Überholmanöver und Fahrmanöver über den Seitenstreifen. Anschließend wechselte die Fahrerin auf die A13 in Richtung Dresden. Dort kam es etwa 500 Meter nach der Anschlussstelle Ragow (Landkreis Dahme-Spreewald) zur Kollision mit einem Pkw. Die Frau stürzte und prallte gegen die Leitplanke. Trotz sofortiger Reanimationsversuche durch Rettungskräfte starb sie noch am Unfallort.
Gestohlenes Krad und Ermittlungen
Bei der Überprüfung des Motorrads stellte sich heraus, dass es als gestohlen gemeldet war. Der Kriminaldauerdienst Brandenburg und Sachverständige der Dekra haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die A13 in Richtung Dresden war zeitweise zwischen den Anschlussstellen Ragow und Mittenwalde gesperrt.



