Der Flughafen München hat im ersten Quartal 2024 trotz der Auswirkungen des Iran-Kriegs mehr Passagiere verzeichnet. Von Januar bis März nutzten 8,4 Millionen Reisende den Flughafen, das sind 355.000 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der Starts und Landungen sank jedoch leicht um 1,3 Prozent auf 68.200. Grund dafür waren unter anderem rund 600 Flüge, die aufgrund des Krieges im Nahen Osten gestrichen werden mussten.
Positiv entwickelte sich der Flugverkehr nach Nordamerika mit einem Wachstum von 9,6 Prozent auf 742.000 Fluggäste und nach Fernost mit einem Plus von 10,1 Prozent auf 724.000 Passagiere.
Die Luftfracht (ohne Post) legte um 5 Prozent auf 82.000 Tonnen zu und übertraf damit das Vor-Corona-Niveau von 2019. Treiber ist laut Flughafen die steigende Zahl an Verbindungen zu Zielen außerhalb Europas, die zusätzliche Kapazitäten für Fracht in Passagiermaschinen bieten.
Eine Prognose für die kommenden Monate gab der Flughafen nicht ab. Neben entfallenden Verbindungen könnten sich auch der gestiegene Ölpreis und damit Kerosin bemerkbar machen.



