Schweizer Seilbahn nach tödlichem Gondelabsturz in Engelberg wieder in Betrieb
Seilbahn nach tödlichem Gondelabsturz wieder in Betrieb

Schweizer Seilbahn nach tödlichem Gondelabsturz in Engelberg wieder in Betrieb

Im Schweizer Skigebiet Engelberg hat die Seilbahn nur drei Tage nach einem verheerenden Unglück ihren Betrieb wieder aufgenommen. Eine Gondel des Titlis Xpress war am Mittwoch vom Seil gerissen und einen Hang hinuntergestürzt, wobei eine 61-jährige Frau, die allein in der Kabine fuhr, ums Leben kam. Die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete über die Wiederaufnahme des Betriebs, während die Untersuchungen zu den Ursachen des Absturzes noch nicht abgeschlossen sind.

Hersteller nennt Windböe als Ursache

Der Hersteller der Seilbahn, die Schweizer Firma Garaventa, die zum österreichischen Konzern Doppelmayr gehört, gab am Freitag bekannt, dass eine „unerwartet kräftige Böe“ das Unglück ausgelöst habe. Laut ihren Angaben wurde die Gondel durch den Wind so stark bewegt, dass sie mit einem Mast kollidierte und dadurch vom Seil gerissen wurde. Diese vorläufige Einschätzung deckt sich mit ersten Erkenntnissen der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust), die den Vorfall untersucht.

Untersuchungen der Sicherheitsbehörde laufen weiter

Die Sust berichtete, dass der Zusammenstoß zwischen einer Klemme, mit der die Unglücksgondel am Seil befestigt war, und Seilrollen an einem Mast stattgefunden haben soll. Der Sender SRF zitierte die Behörde mit diesen Details. Allerdings sind die Untersuchungen der Fachleute noch im Gange, und wichtige Aspekte wie die Auswertung der Windmessungen waren gegen Ende der Woche noch nicht abgeschlossen, wie Keystone-SDA weiter mitteilte. Dies unterstreicht die Komplexität der Sicherheitsanalyse nach solchen Vorfällen.

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Folgen und aktuelle Situation

Trotz der Tragödie und der laufenden Ermittlungen hat die Seilbahn ihren Betrieb wieder aufgenommen, was auf die Dringlichkeit der touristischen Infrastruktur in der Region hinweist. Die Wiederinbetriebnahme erfolgte unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, während die Behörden weiterhin an der Aufklärung der genauen Umstände arbeiten. Der Vorfall wirft Fragen zur Stabilität von Seilbahnsystemen unter extremen Wetterbedingungen auf und könnte künftige Sicherheitsstandards beeinflussen.

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