Bares für Rares: Schmuck-Set bringt 3.000 Euro Gewinn
Bares für Rares: Schmuck-Set erzielt 3.000 Euro

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ sorgte ein historisches Schmuckensemble für eine Überraschung: Jan und Birgit aus Wertheim am Main verkauften eine Brosche und ein Schmuckband aus Gold für 3.000 Euro. Die Expertin Wendela Horz hatte den Wert auf etwa 3.500 Euro geschätzt, die Verkäufer erhofften sich lediglich 600 bis 800 Euro.

Ein Stück Familiengeschichte aus dem 19. Jahrhundert

Die beiden Schmuckstücke stammen aus dem Besitz von Birgits Mutter, die sie zu ihrem 18. Geburtstag von einem österreichischen Onkel geschenkt bekam. Expertin Wendela Horz datierte das Ensemble auf die Zeit um 1850. Beide Teile bestehen aus 585er-Gold. Die Brosche ist mit emaillierten Elementen verziert, allerdings wurde die ursprüngliche Emaille offenbar bereits früher ausgebessert und überlackiert, wodurch sich ihr Erscheinungsbild verändert hat. Punzen oder andere Herstellerhinweise fehlen.

Besonders auffällig ist das Schmuckband, das an ein Strumpfband erinnert. Ein Schiebemechanismus ermöglicht eine individuelle Anpassung der Weite. Zudem ist es mit Diamanten im Old-Mine-Cut besetzt, die zusammen mindestens ein Karat wiegen. Trotz altersbedingter Gebrauchsspuren ist das Ensemble insgesamt gut erhalten.

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Vom Goldwert zum Verkaufserlös

Bereits der reine Goldankaufswert lag bei rund 2.500 Euro. Die Expertin setzte den Gesamtwert auf etwa 3.500 Euro an. Im Händlerraum startete die Verhandlung bei 2.300 Euro. Nach mehreren Geboten ersteigerte Elke Velten-Tönnies das Konvolut für 3.000 Euro. Damit lagen die Verkäufer deutlich über ihrer eigenen Vorstellung.

„Wir sind überglücklich, dass unsere Stücke so viel wert waren“, sagte Birgit nach dem Verkauf. „Die Erinnerung an meine Mutter bleibt uns trotzdem erhalten.“

Weitere Raritäten der Sendung

Neben dem Schmuckensemble wurden weitere Objekte vorgestellt, deren Verkaufserlöse allerdings nicht alle bekannt gegeben wurden. Dazu gehörten:

  • Adidas-Fußballschuhe: Stark gebrauchte Vintage-Schuhe mit Drei-Streifen-Logo aus den 1950er-/60er-Jahren, geschätzt auf 150 bis 200 Euro.
  • Kaiserliche Souvenirdose von 1879: Dose mit Kaiserkrone und Monogramm zum silbernen Hochzeitsjubiläum von Kaiser Franz Joseph I. und Elisabeth, geschätzt auf 50 bis 100 Euro.
  • Goebel-Ameisenbär von Ljubiša Mišić: Porzellanplastik aus dem Jahr 1984, geschätzt auf 100 bis 150 Euro.
  • Design-Couchtisch von Casigliani/Vignelli: Tisch mit Marmorsockel und Eisenkegel, allerdings mit beschädigter, nicht originaler Glasplatte, geschätzt auf 400 bis 600 Euro.

Ob und für wie viel Geld diese Stücke verkauft wurden, zeigt die heutige Folge von „Bares für Rares“ im ZDF. Die Sendung bleibt damit ein fester Anlaufpunkt für Sammler und Liebhaber kurioser Objekte.

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